Lothar Bergmann

Das ewige Spiel

Lothar Bergmann, ein kontrovers diskutierter Künstler mit geschulten Auge. Was Männer wollen? „Ganz einfach“ sagt Mann! Was Frauen wollen? „Nicht zu begreifen!“ Auch Mann! - Nach Jahren eingespielt? Oder doch nicht? - Wer kokettiert? Wer unterdrückt? Wer hat die Macht? Wer die Hosen an, den Hut auf, wer das Sagen? Da ist die Genderdebatte in vollem Gange, nichts soll mehr eine Rolle spielen, der Geschlechterkampf unentschieden ausgehen, da zeigt der Künstler auf der regio art Gerolsheim, dass alles am Ende nur Fiktion gewesen sein könnte. Lothar Bergmann präsentiert, was er, Mann, sieht, vielleicht gar Männer allgemein? Sehen. - Sehen wollen? - So jedenfalls könnte Frau denken, dass Mann denkt, aber wenn Mann malt, könnte er auch anders denken, aber das weiß Frau ja nicht, denn Frau ist Frau und Mann ist Mann. So bleibt es dem Betrachter überlassen zu denken, was Mann, oder Frau, oder wer, oder was auch immer, denken könnte. Aber vielleicht denkt ja auch keiner! Hätte, könnte, sollte, wäre, wenn, … oder so ähnlich, vielleicht wurde auch einfach nur gemacht! Gemalt! In Acryl, und voller Ausdruck, mit Witz, zwinkerndem Auge und voller Humor.

Es fielen schon mal irgendwo die Worte „Männer können das Mysterium Frau nicht ergründen. Unter ihrer Oberfläche bleibt sie ein Rätsel im Hinblick auf Schönheit und Verführungskraft.“ Im Netz gefunden und schon wieder verloren, sind die (an-)spielenden Werke nicht immer und überall „Willkommen“. Auf jeden Fall umstritten, wie so oft in der Kunst, doch in jedem Fall ein Hingucker und man darf verharren und sich beginnen Fragen zu stellen. Ist Bergmanns Kunst Persiflage? Ist sie Sozialkritik? Ist sie überhaupt Kritik? Oder Satire? Jeder darf sich die Frage stellen, was lösen Frauen aus, wenn sie mit all ihren Reizen kokettieren, die sie haben. Dagegen müssen Männer sich fragen, halten sie das aus, ohne übergriffig zu werden? Was darf gezeigt werden? Was darf man sich ansehen? Was ist verboten? Was erlaubt? Lothar Bergmann gelingt der Spagat zwischen den Emotionen. Ist man peinlich berührt, will man verschämt wegschauen oder doch einen vorsichtigen Blick riskieren, um schließlich auch den Dialog zu suchen? Oder spielen all diese Fragen gar keine Rolle, da es sich am Ende einfach nur um Kunst handelt? In der Kunst sind der Fantasie auf jeden Fall keine Grenzen gesetzt!

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