Andrey Noda


Andrey Noda - Kölner Liste 2018Die Abstraktion der menschlichen Gestalt in seinem Umfeld scheint das Thema des Malers und Bildhauers Andrey Noda aus Kazachstan zu sein. Seine Werke erinnern im ersten Moment entfernt an Abstraktionen Picassos und eine Inspiration durch denselben ist wahrscheinlich anzunehmen, bei genauerer Betrachtung ist da aber keine Ähnlichkeit. Wie also kommt man bei Noda auf Picasso?
Andrey Noda - Kölner Liste 2018Andrey Noda hat seinen ganz eigenen Stil. Einen Stil, der sich vor allem durch unverwechselbare, eigenwillige Farbkombinationen auszeichnet. Grün, Türkis, Altrosa und Lila tauchen immer wieder in vielen seiner Werke auf.
Wollte man anfänglich schon nach einem ersten kurzen Blick weitergehen, weil auf der Liste noch so viel mehr zu sehen ist, zögert man nach einem Wimpernschlag schließlich doch. Der zweite Blick meldet dem Gehirn zu verweilen und dann taucht man ein in Nodas Welt. Mehr und mehr erkennt man seine Besonderheit, wie wohl auch die Kuratoren der Liste erkannt haben, denn der international anerkannte Künstler wurde am ersten Tag in der Kuratorenführung „Kurator´s choice“ vorgestellt.

Andrey Nodas Werke sind ein Blickfang und hat man sich erst einmal in seine abstrahierten Gesichter verliebt, lassen sie einem nicht mehr los. Man will noch mehr sehen, ist neugierig auf den ernsten Künstler und entdeckt auch seine Fotografien, die zwar auf der Kölner Liste nicht ausgestellt sind, aber ebenfalls eine Erwähnung wert sind, da die Abstraktion der Welt immer wieder interessant ist.

Andrey Noda - Kölner Liste 2018Warum abstrahieren Künstler so gern? Genügt ihnen die Realität nicht. Ist es eine eine Flucht? Eine absolute Antwort wird man nicht finden, aber es ist gut, dass es Abstrakte Kunst gibt, so kann man der Eintönigkeit des Alltags ab und zu entfliehen und in sehr surreale Welten eintauchen. Welten, wie die des Andrey Noda.Andrey Noda - Kölner Liste 2018














 

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