Impressionismus

Es muss nicht immer Monet sein!
Der Impressionismus des Reinhold Hasslöchers.

Monet – Manet?

Claude Monet? Edouard Manet? Nein! Reinhold Haßlöcher!An was erinnert dieses Bild nur? – Claude Monet verzichtete weitestgehend auf Schwarz als Farbe, während Edouard Manet es gern einsetzte, um den Kontrast zu erhöhen. Also wer von Beiden diente Reinhold Haßlöcher als Inspiration? …  Ah ja, da ist es. In einem Buch über Kunst, ganz analog, nicht digital, nur gedruckt, aber mit gewisser Ähnlichkeit: Die impressionistische Wiese mit den roten Mohnblüten und die zwei Spazierenden inmitten des hohen Grases, …nur ohne Schwarz!!! Monets „Mohnfeld bei Argenteul“ von 1873. – War das die Inspiration? – Naja, bei genauer Betrachtung wohl eher doch nicht. Überhaupt: In der Wiese sind nur ein paar rote Blüten, und blüht der Mohn überhaupt schon im Mai? - Hmmmm. Erinnert man sich nichtan Mohn, wenn das erste Getreide reif wird? Und wann  ist das noch genau? (Wer es genau wissen will, darf googeln) - Die weißen Blüten an den Bäumen deuten aber auf Mai! Naja, ist hier auch nicht entscheidend. - Das kontrastreiche Schwarz der frühlingsblühenden Bäume, - Kirschbäume? -, findet sich weder bei Monet, noch bei Manet, und doch: Wo hat man so etwas schon gesehen? - Trägt der große Mann nicht einen Zylinder? In Edouard Manets "Konzert in den Tuilerien" von 1862 sind viele Herren mit Zylinder, erinnert man sich daran? Mit viel Fantasie vielleicht. Aber ganz gleich, woher die Inspiration stammt, Reinhold Haßlöcher hat hier ein großes Bild gemalt, das man in die Reihen der Impressionisten gliedern darf. Ja vielleicht fragt sogar der Ein- oder Andere, der Betrachter: "Ist das ein Monet?" - Wer weiß. Eine schönde Vorstellung, wenn sich die Freunde vorstellen könnten, dass Sie so etwas besitzen. Und dann dürfen Sie stolz sagen: Das ist ein Haßlöcher! - Und das, obwohl der gelernte Retoucheur zuvor sehr detailgetreue, naturalistische, realistische Werke geschffen hat. - Er weiß genau, was er tut. Sein Können ist offensichtlich und man spürt seine Liebe zur Arbeit. Man ahnt seine Selbstvergessenheit und erkennt seinen Blick fürs Wesentliche. Schlussendlich stellt man fest: Es muss nicht immer Monet sein!

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