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Kryptokunst erzielt Hochpreis

BEEPLE und über neunundsechzigmillionen bei CHRISTIES

Beeindruckend und denkwürdig!

Ein Kryptowerk, das es so nur online gibt, und die neue Welt der digitalen Kunst, die so neu eigentlich gar nicht mehr ist, aber doch nun endlich wahrgenommen und begriffen wird, versetzt in Staunen, denn auf den ersten Blick erinnert es an die Übersicht auf dem eigenen Display, gleich nachdem man die Galerieübersicht geöffnet hat. Jetzt ist Zoom gefragt. Und zwei Finger auf dem Tablet, die alles auseinanderziehen.

Jüngst ordnen sich die Bilder nach irgendwelchen Algorithmen selbst, wie von Geisterhand. Algorithmen, die sich irgendwer ausgedacht hat. WER, weiß man nicht. WHO ARE YOU?, fragt man sich, aber eine Antwort bekommt man nicht. Die Bilder inmitten des Bildersturms ordnen sich selbst und man ist verwirrt, wenn ein Bild, das man in einem bestimmten Jahr gemacht hat plötzlich in einem ganz anderen Jahr eingeordnet ist.

Das ist so seit Windows ZEHN. Meint man sich zu erinnern. Aber der Overload im Hirn bringt auch bei solchen Informationen so manches durcheinander.

Früher, ja früher, da hat man noch das Datum auf den Bildern hinten aufgedruckt. Oder im Bild integriert. Das geht heute natürlich auch, nur wie, das muss man wissen.

Man ist noch nicht so weit. Hat noch nicht alles gelernt. Man lernt und lernt und lernt und kommt doch niemals an, schließlich ist man keine Maschine. Nur ein Mensch. Keine Menschmaschine. Aber man forscht schon an den Supercomputern und vielleicht ist das Ziel der Einbau der entsprechenden Elektronik und dann, ja dann wird alles gut und man kann vielleicht mithalten unter all den anderen, die schneller und klüger, belesener und gebildeter sind, und wahrscheinlich aufgrund von Hirnstimulationen auch definitiv attraktiver, da schlanker, denn Sinnesreize und ihre „Call to actions“ sind nach jahrhundertelanger Forschung und zahlreichen Kriegen, in denen jedes Gewissen ausgeschaltet wird, sicher schon genau verortet. Also gemappt. Jetzt passt man sich einfach das, was man haben will an. Aber all die, an denen man geforscht hat, unschuldige Wesen in der Natur, vielleicht eingesperrte Tiere im Zoo oder hinter Gittern, man hofft, dass es nicht Menschen waren, was es nicht besser macht, auch nicht moralisch würdiger, aber all diese Wesen haben mitgelernt. Man muss an „Twelve Monkeys“ denken und plötzlich bekommt der Begriff Pandemie eine ganz andere Dimension.

Es ist alles schon da und organisiert. Man muss nur aufwachen und genau hinschauen.

Genau hinschauen. Und keine Fehler machen. Man surft durch die digitalen Wellen und verliert sich im Blau der ANDERWELT. Eigentlich will man über das Werk von BEEPLE schreiben. Man sucht nach Informationen, schwimmt mit in dem Strom der Gedanken der Anderen und sucht nach Fragmenten, die zum eigenen Gedankenuniversum passen. Man sucht den Mehrwert. Einen Wert, der beziffert werden kann. Einen Mehrwert, der Beeples Kunstwerk bei Christies mit neunundsechzig Millionen beziffert. - Dimension? US-Dollar. - Liest man.

BEEPLE. So der ALIAS von Mike Winkelmann, so schreibt es das Internet.

BEEPLE hinterlässt der Welt „Everydays. The first 5.000 days.“ Die Serie beginnt am ersten Mai Zwotausendsieben. So sagt es das Netz. Ein NFT Kryptowerk.

NFT! - Was um Himmels Willen ist das nun wieder? NFT! Kryptogeldtechnik. TOKEN! Was ist ein Token? TAKE - TOOK - TOKEN! - Das kann man sich noch herleiten. Aber was genau bedeutet es in diesem Zusammenhang?

Man denkt.

Und denkt.

Und denkt.

Mit einem Mal wird klar, dass nichts mehr eine Bedeutung hat und gleichzeitig ALLES bedeutet. Spinnt man all die Möglichkeiten, die sich aus den verschiedenen Bildanordnungen an Information ergeben weiter und denkt man an Queer und lässt Q einfach mal allein für sich stehen, wird einem Angst und Bang. In was für einer Welt lebt man und wohin driftet sie gerade. EXPONENTIAL!

NFT ist das Zauberkürzel, das zum Titel mitgeliefert wird und das dafür steht, dass das Kunstwerk fälschungssicher ist. Non-fungible-token! Fungible! Nie gehört. - Austauschbar - ersetzbar - vertretbar - fungibel.

Fungibel also! Bzw. NICHT FUNGIBEL. Wer ist nicht fungibel? Was ist nicht fungibel? - Ein Unikat! Das erste Werk! ALPHA! - Der Anfang. Von allem. - Der Urknall! BEEPLES Werk ein Urknall der Kryptokunst?

In der neuen Kunstwelt muss man mehr können, als es ein Lehrbuch über Kunstgeschichte hergibt. Die neue ART fordert einen heraus. Es sich nicht mehr nur in einer Disziplin bequem zu machen, sondern die Arme in alle Richtungen auszustrecken, das ist es was gefordert ist. Wobei... Arme braucht man eigentlich nicht mehr. Die Sinneswelten reichen. - Passivität wird zum Erlebnis und Kunst wird erlebbar!

Dass Kryptokunst aus der Realität der modernen Kunst nicht mehr wegzudenken ist, haben die vergangenen zwei Jahre gezeigt. Wohin das alles führen wird hat Banksys versteigertes, geschreddertes „Girl with Balloon“ offenbart. Beeples NFT-Kunstwerk macht nachdenklich und man fragt sich, ob neunundsechzig Millionen tatsächlich gerechtfertigt sind? Für ein Bildwerk aus 5000 Bildern, die man sich heranzoomen kann, je nach Belieben, wenn man nur den passenden Schlüssel zur blockchain hat. 33 Bieter, so steht es im Netz geschrieben. Steht da auch, wer den Zuschlag bekam?

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