Bartel, Anika

Künstlerportrait

  • 1969 geboren in Lübeck, seit 1973 in Darmstadt
  • Technik: Plastisches gestalten in Ton und Metall
  • Dabei werden die Plastiken in Ton unglasiert gebrannt und die Arbeiten in Metall werden poliert, gebürstet und zusammengeschweißt.

Künstlerischer Werdegang

  • 1988 Abitur mit Leistungskurs Kunst in Darmstadt
  • 1998 - 2013 „Freies Gestalten in Ton“ bei Bruni Straubinger in Darmstadt
  • Seit 2011 Mitglied im BfaK (Bund für freie und angewandte Kunst e.V. Darmstadt)
  • 2011 + 2014 Fortbildung „Schrottkunst“ bei Thorsten Fischer in Darmstadt
  • Seit 2014 Mitglied in der neu gegründeten Künstlergruppe Ton.Art

Ausstellungen

  • 2009: Einzelausstellung VHS Darmstadt
  • 2012: Gemeinsame Ausstellung mit BfaK im Hofgut Guntershausen (Stockstadt)
  • 2012 - 2014: Einzelausstellung Praxis Dr. Greiner & Dr. Gengenbach (Mühltal)
  • 2014: Gemeinsame Ausstellung mit Ton.Art in der Galerie Hofgut Reinheim; gemeinsame Ausstellung mit BfaK im Atelier M (Darmstadt)
  • 2015: Einzelausstellung Praxis Dr. Müller in Darmstadt; gemeinsame Ausstellung mit BfaK im Alten Pädagog Darmstadt
  • 2016: Einzelausstellung im Vino in Weiterstadt; gemeinsame Ausstellung mit BfaK im Alten Pädagog Darmstadt

Künstlerportrait

Seit 1998 beschäftigt sich Anika Bartel intensiv mit dem Gestalten von Plastiken in - vor allem - weißem Ton, der unglasiert gebrannt wird.

Um ihre Ideen plastisch umzusetzen, löste sie sich schon bald von der realistischen Darstellung der Figuren und stellt diese seitdem abstrakt dar. Sie konzentriert sich dabei auf die wesentlichen Teile ihrer Arbeit, damit sich Bewegung und Körperhaltung noch erkennen lassen. Dabei modelliert sie gerne üppige Rundungen, die in großen Bögen in auslaufenden Spitzen enden. Vor allem reizt es Anika Bartel übertriebene Bewegungen spannungsvoll zu gestalten und sich dabei ein Stück von der menschlichen Anatomie und deren tatsächlichen Möglichkeiten zu entfernen.

In den vergangenen Jahren besuchte Anika Bartel Fortbildungen bei Thorsten Fischer, bei dem sie ihr Spektrum um Objekte aus Metall erweitert hat. Sie ist fasziniert von der ganz anderen Herangehensweise der Gestaltung der Skulpturen. Kann man beim Modellieren mit Ton durch Hinzufügen oder Wegnehmen variieren, ist dies bei bearbeiteten und zusammen geschweißten Metallteilen deutlich schwieriger. Auch das Ergebnis ist nicht immer gleich so planbar, die Herausforderung besteht darin, zufällige Metallteile zu einem neuen Ganzen zusammen zu bringen.

2011 ist Anika Bartel dem "Bund für freie und angewandte Kunst – B.f.a.K. Darmstadt“ beigetreten.
2014 hat sie sich der neu gegründeten Künstlergruppe "Ton.Art" angeschlossen.


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