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Dennis-Josef-Meseg in Provokationen über Konsum und IKONEN

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LAUTER, LAUTER!

Und an einem wunderschönen Morgen im Frühling 2025 denkt man sich nichts Böses und auf dem Weg zur Arbeit hängt da ein Banner für eine Ausstellungsankündigung auf dem Schwengeler Hof, am Geländer einer Straßen-Überführung

„Eure Armut kotzt mich an“

Was macht das mit Einem, der tagtäglich zur Arbeit fährt, seinen Weg sucht, in der Masse nicht unterzugehen, und dann dafür beschimpft wird, wenn er seine getragene Last, gegen die Armut, in kritische Worte fasst?

Wohin werden die Gedanken am Ende führen?

Dennis Josef Meseg ist Provokateur! Und was er kann, kann er vortrefflich.

Provokation!

Lauter schreien, als die Anderen (wortlos), um Aufmerksamkeit zu generieren! Themen aufs Tableau zu bringen, über die man sich für gewöhnlich keine Gedanken über das Banner macht.

Themen, die auch wehtun. Auf jeden Fall aber zum Nachdenken anregen. Und seine Provokationen provozieren auch die, an denen sich keiner die Finger verbrennen will.

Titel seiner Arbeiten:

Shattered

Broken / Broken(Un)Broken

Stumme Zeugen

Hope

Und immer geht es um Geschichte und Gesellschaft, Gesellschaftskritik,… um Konsum und Nachhaltigkeit, und … um Menschlichkeit, sowie die aus der Kindheit mitgenommene Illusion von Liebe. - Oder dem, was man dafür halten mag.

Weil es einem Medien und Bildungssysteme so beigebracht haben.

SVL – Nach einem Interview mit Dennis Josef Meseg

Spätestens beim Erstkontakt mit Polizei oder Militär, beim Recruiting oder der Musterung, erfährt man, dass nichts von dem stimmt, was man beigebracht bekommen hat. - Aber darüber schweigt man besser.

Außer Dennis Josef Meseg.

DER bringt es aufs Tablett!

Dennis Josef Meseg erzählt, wenn man die Chance bekommt, mit ihm zu sprechen. Er erzählt, wie schwer es ist auf einem Markt Fuß zu fassen. Ob Kunst, oder Konsum allgemein spielt dabei keine Rolle. - Er erzählt, dass die neue Generation, die Digital Natives, kein Geld in die Hand nimmt für Kunst. - NICHT für mittelpreisige Kunst.

Im hochpreisigen Sektor funktioniert Kunst nach wie vor. Da haben die Alten die Jungen entsprechend eingewiesen und geschult.

Im niedrigpreisigen Sektor für die Massen, funktioniert Kunst über Merchandising, Druck und Massenproduktion. Kann man beides koppeln, hat man es geschafft. Erst mal ein Unikat, dann die Klonung, respektive Vervielfältigung, entsprechend der Blaupausen.

Reproduktion!

Das ist der Weg, Geld zu MACHEN.

Und JA! - Man darf sich an George Lukas erinnern.

Zeitreise zurück in die 1970er und vielleicht erinnert sich der Ein oder Andere:

He-Man, Barbie und Ken, gut verpackte Konsumgüter, auf dem Weg rund um den Globus! – Mal rechtsdrehend, mal linksdrehend,… eine florierende Filmindustrie, die funktioniert bis in die Neunzehnneunziger. .. Disney, Pixar,… Toy-Story und Toy Box,… Die Realität wird in Filmsequenzen aufbereitet, mal mehr, mal weniger kritisch. Enterprise, Käpt´n Kirk, Jedi Ritter, Star Wars,… Klon Armeen, Laserkanonen und Lichtschwerter… Seit den Siebzigern hat sich nicht viel verändert. - Nur die Akteure werden bisweilen ausgetauscht auf der Bühne des Lebens, und die Helden dem Zeitgeist angepasst. Vervielfältigung, Massenproduktion, Reproduktionstechnik, Merchandising,…

Dennis Josef Meseg hat was zu sagen zum Thema Gesellschaft und Konsum.

Hoffnung? – Die wartet auf dem Katharinenhof.

SVL – Nach einem Interview mit Dennis Josef Meseg

Tchaikowskis Kinderalbum mag mitschwingen auf dem Schwingeler Hof, im Hintergrund zur Ausstellung „Eure Armut kotzt mich an.“

Aber: „Kinderland ist abgebrannt“! Und Barbies locken die Digital Dummies nicht mehr hinterm Ofen hervor. Heute haben schon Neunjährige Hardcore auf den Handys mit Bilderbergen, von denen man sich wünschte, man hätte sie nie gesehen.

In den Kopf gespielter Irrsinn. - Horror à la nightmare on Elmstreet. – Träumen ist doch erlaubt, und die Gedanken sind frei! - Dennis Josef Meseg weiß das in Szene zu setzen! Und auf dem Schwingeler Hof über Wesseling teilt er 2025 jedem mit, der es hören will, oder auch nicht:

„Eure Armut kotzt mich an.“ Es wird kampiert auf dem Schwingeler Hof vor dem Schloss, in dem eine reich gedeckte Tafel wartet. – Auf wen? - Essen vergammelt über die Zeit. – Schimmel als Kunstprojekt, neben Bergen von Patronen. Und durch die Reihen der zusammenfaltbaren ballonseidenen Minihäuser vor dem Schloss schreitet, mit einer Trompete, eine Frau. - Starke Persönlichkeit! - „Broken / Broken(un)Broken“? - Nur an den Tönen muss noch gearbeitet werden.

Wer hat´s gemacht? Nicht die Schweizer warn´s. - Die KI auch nicht. - Ein Mensch war´s. Aber die KI lernt mit. Und wird schneller und schneller und immer schneller und trainiert sich selbst. Lernt Muster erkennen, die Menschen ausmacht, und begreift Menschlichkeit und menschliche Bedürfnisse. – Setzt sie um, codiert Verbindungen und scripted Vitae. - Emotionslos. - Ohne Barbie-Effekt. - Und Hollywood hat vielleicht aufgehört zu lauschen. Sucht selbst nach Lösungen. – Vielleicht. - Kämpft einen ganz eigenen Kampf. – Vielleicht.

Die WM steht vor der Tür, Hope im Katharinenhof, auf dem Gottesberg, und wer kann, nutzt das schöne Wetter und bestaunt, was Kreativität auf den Weg bringen kann.

Viel!

Und die Kunst bringt Kreative auf Ideen, die manchmal auch verstören.

Kreative,

wie

Dennis Josef Meseg. Der leise laute Provokateur.

Ein rastloser Geist, der schon über die nächste Provokation nachdenkt.

SVL – Nach einem Interview mit Dennis Josef Meseg

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