Querdenken auf der art karlsruhe in der UNESCO City of Media Arts
Feste, Messen, Kongresse, Parties… – online, offline… - It doesn´t really matter! – „The life game“ goes on and on and on!
ART Karlsruhe ist gerade zu Ende (5.-8.2.), Kunst und Künstler samt ihren Galeristen und Kunstliebhabern haben das Feld geräumt und schon laufen die Vorbereitungen auf die Sicherheitskonferenz München (13.-18.2.). Die Stadt wird große Teile nicht befahren können, denn rund um den Bayerischen Hof ist vom 13. -18.02. Ausnahmezustand.
Warum das Eine nix mit dem Anderen zu tun hat und doch hier ausnahmsweise in einem Atemzug genannt wird?
Vielleicht wird ein Internationaler Teilnehmer an einen ganz anderen Ort, zu einer Parallelveranstaltung gelotst,… je nach Aktualität der Karten und Navigationssysteme.
Kunst spielt mit den Möglichkeiten. Mit eigenartigen Ideen. Kunst ist Kunst und Sicherheit muss gewährleisten, dass nix schiefgeht, wenn wichtige Großveranstaltungen stattfinden. TOMTOM von anno dazumal lässt grüßen und die Automobilindustrie, eine der tragenden Säulen einer jeden Wirtschaft im Hinblick auf Mobilität und Lieferketten, zittert immer ein bisschen mit, was Kunst jetzt schon wieder ausheckt (hackt?). Also darf man bisweilen beides zusammen betrachten, denn die Karten und Navigationssysteme werden bei besonderen Events vielleicht nicht funktionieren, wenn nicht mit dem letzten, aktuellsten Update genutzt. Oder einem Sonderstatus versehen.
Die ART Karlsruhe ist Auftaktmesse der Kunstmessen in BRD und lockt internationale Aussteller in die Stadt des Bundesgerichtshof, in der Nachbarschaft zu Frankreich, das sich, genau wie Deutschland umgekehrt, und fast alle anderen EU-Nationalitäten, auch im Grenzbereich noch immer schwer tut mit der Zweisprachigkeit, wenn keine familiären oder freundschaftlichen Bindungen existieren, die eine gemeinsame Kommunikationsbasis brauchen.
Die Sprachbarriere ist noch immer eines der elementaren Probleme beim Zusammenwachsen der Staatengemeinschaft EU, nicht nur als zusammengedachter Wirtschaftsraum, sondern auch als kulturelles Interessensgebiet und europäischer Austauschraum. - Gott sei Dank fällt das Wort Leitkultur nicht mehr in den Nachrichten. Längst hat die internationale Vernetzung zu einer globalen Kultur, einer globalen Interessensgemeinschaft geführt. Lokal verärgert das so manchen, der den globalen Gedanken nicht leben kann, oder will, weil die Mittel fehlen und das eigene Überleben an so viel weniger hängt, als an den internationalen Verstrickungen, die auf dem Teller sichtbar und am eigenen Leib, wie im eigenen Portemonnaie, spürbar sind. Vielleicht auch an regionalen Kultur- und Wirtschaftsverlusten ablesbar.
Hier kommen die Sicherheitskonferenzen wieder ins Spiel. Mit der msc als erste im Jahr, kurz nachdem sich die Weltwirtschaftselite auf dem Zauberberg ausgetauscht hat, die globalen Krisenherde und Problemfelder nicht aus den Augen verlierend.
Und die Kunst überliefert vielleicht auf nur einen Blick, ohne noch ein Wort darüber zu verlieren, wo der Schuh international am ärgsten drückt.
Regional, national, international, global, universal…
Sicherheit im Zahlungsverkehr, Sicherheit im Denken der Wirtschaftsräume, Sicherheit der eigenen Privatsphäre, Sicherheit und Absicherung der Grundversorgung und Agrarflächen.
Sind die Geodaten immer verlässlich? Je nach Übertragungsverbindung? Je nach link zur Datenquelle? Zum jeweiligen Server? Taktgeber?
Digitale Transformation! – Ist das Ergebnis im „Zoom In“ von oben zu sehen?
Wie geht die Medienwelt damit um, wenn es schnell gehen muss?
Wie vertrauenswürdig sind die Informationen und Bildwelten?
Wer nie selbst Gamer war, oder selbst schon als Pilot im Spiel gesteuert hat, lässt sich vielleicht leicht zu Fehlurteilen verleiten.
Hiroshima ist ebensowenig vergessen, wie 911, Tourismus, Reisen, Mobilität, Streaming, und Flugsimulation sind Themen, die Kunst und Medien seit den großen Kriegen umtreiben, wie auch die Sicherheitskräfte und Verteidigungssysteme in aller Welt . Das wird auf der ART Karlsruhe 2026 deutlich.
Was schon auf der ART Cologne lange etabliert war hat jetzt auch die ART Karlsruhe in ihren vier Hallen der dm-Arena übernommen. Die Unterteilung der Genres nach geschichtlicher Einordnung und Gewichtung.
Halle 1: Klassische Moderne und Gegenwartskunst
Halle 2: Kunst nach 1945 und Gegenwartskunst
Halle 3: Private Sammlungen, Kunstinstitutionen, Talks, Start to Collect
Halle 4: Discover Contemportary Art
Die verliehenen Preise geben die Topthemen der Gegenwart vor. So auch beim LBBW academy square award. Die Sammlung LBBW wird dabei unter dem Titel „Digital Traces. Kunst im Zeitalter der Digitalisierung“ in Halle 3 bei der ART Karlsruhe gezeigt.
Digital Traces!
Die ausgeschriebenen Preise der großen Kunstmessen zeigen mit Gewinnen von 15.000,- Euro beim art karlsruhe Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe, und 20.000,- Euro beim Loth Skulpturenpreis welche Bedeutung der Kunst in der Dotierung zukommt. - Welche Relevanz sie hat.
Die Kipppunkte erkennen können, und sehen wenn sich bedenkliche Schieflagen einstellen. Lasten überschritten werden, oder die Bedenken bei wirtschaftlichen Minimierungsversuchen mit Zweck der Kostenreduktion angesprochen bzw. offengelegt, also transparement gemacht werden, bevor es zu spät ist. Transparenz war schon einmal ein Gamechanger! – Nach 1986! – Auch Tchernobyl wird von der Kunst immer wieder verarbeitet und nachwirkend neu gedacht. Halbwertzeiten und Change Management implementierend!
Besonders im Bausektor ein immer wieder zum Tragen kommender Diskurs. Wieviel darf an die Öffentlichkeit, und was muss im Hintergrund, abgesichert, verhandelt werden.
Wenn Linien plötzlich nicht mehr geradlinig sind, wie in adobe Freihand-Zeichnungen krumm und buckelig, und das nicht nur in der Wahrnehmung Einzelner, sondern sich spürbar kränkelnd, entgegen aller physikalischer Gesetzmäßigkeiten digital aus dem Loth heraus bewegen und das für ALLE sichtbar wird,… wieviel ist dann physikalisch gesetzmäpßig verifizierbar? Und welche Rolle spielen dabei Generative KI und die Möglichkeiten der Simulation?
Kunst, vor allem kinematische Kunst, Medienwelt und Bewegtbildsimulation rufen die Sicherheitskräfte mit hinzuschauen. Gemeinsam versucht man zu begreifen, was sich verändert (hat).
Als Rohstoff betrachtet. Heute und Morgen!
Wirtschaft, Politik und Kunst getrennt haltend, sich aber doch bisweilen kurz berühren lassend, geht es um die verschiedensten Ebenen, Schichten und Boxen / Container, und die mehr oder weniger starken, stabilen Querverbindungen, vertikal, wie horizontal, die digital, wie analog, abgesichert werden müssen.
