ART Duesseldorf 2026
KI nicht das Top Thema der 2026er Ausgabe der Art Düsseldorf, wird aber beim Auftakt nicht unerwähnt gelassen. Der Besucherzustrom wächst, auch in den Galerien, nicht zuletzt wegen des erleichterten Auffindens von Adressen durch KI. Die gegenwärtige Selbstverständlichkeit der Simplifizierung von Wegsamkeiten, das Orientieren in einer zeitbasiert immer engmaschiger geplanten und höher frequentierten Welt inklusive Planung von Aktivitäten, Aktionen, Unternehmungen, Events ... Geben der eingeschlagenen Richtung offensichtlich Recht.
Chat Bots übernehmen Aufklärung und Bildung und wenn das Wort Krise in den Mund genommen wird ist das Augenzwinkern vielleicht geübter und eingespielter, als der Kern der Inhalte tiefgreifender nachhallt. Die Art Düsseldorf 2026 ist thematisch aufgeteilt in die Sektionen Cosmic Feel, Panik Attack und Ojigi... Der Zeitgeist, durchströmt von hochfrequent gepulsten Datenmassen, hinterlässt Spuren. Und die Kunst präsentiert sie. Die Aufgabenstellung 2026 für die Messe, so wird in der Eröffnung erwähnt, lautete, die Kojen kompakter zu bespielen, dem Zeitgeist entsprechend in engerer Bandbreite also? Mehr Inhalt und Angebot vermittelnd? - Das Angebot ist offen und lässt Raum, sich Zeit zu nehmen. Die Umsetzung also missverstanden? Kommunikation immer eindeutig?
Funktioniert der Verkauf in der Masse besser, als im offenen pointierten Raum? Weil der Sammler sein Angebot besser herauskristallisieren kann?
Die Sammler sind verhaltener, heißt es, nehmen sich mehr Zeit.
Altersabhängig? Unabhängig?
Die angebotenen Arbeiten auf der Art Düsseldorf beweisen, die Kunst bleibt auf dem eingeschlagenen Weg, ist aber vorsichtiger, als in den vergangenen Jahren.
