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art karlsruhe 2026

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Skulpturen, Plastiken, Objekte…. Große Auswahl auf der ART KARLSRUHE 2026

Der Mensch in seiner Mannigfaltigkeit, humorvoll, ernst, bisweilen allein, an anderer Stelle im Verbund… das Material im Blick, das von natürlich, gebrannt bis flüssig angerührt, auch druckfertig scanbar, für 3D massendruckkompatibel ist…

Die hochdynamische UNESCO CITY of MEDIA ARTS lässt Objekte wieder statisch erstarren. – STILLS!

Es wird gebunden, gequetscht, gestreckt, komprimiert, fragmentiert ,… das gesamte Spektrum physikalischer Möglichkeiten für Spielereien mit Massen, Atomen und dem Spektrum des Lichts, wird bespielt und visualisiert.

Auch Öffnungen verschiedener Öffnungsweiten, sich öffnend wie Tunnelportale, einladend hindurchzutreten, wie Eingänge in bestehenden Fels, oder werdendes Gestein, aus Korallen, dem Licht entgegen, oder durch thermodynamische Parameter beeinflusst auseinander wachsend, stehen zur freien Verfügung. Offen hindurchzutreten. Um auf die andere Seite zu gelangen. Gern auch rollenden Steinen, goldglänzend metallisch vielleicht, folgend. Vielleicht Objekten, kugelig ausgeprägt.

Die Portale stehen offen hindurchzuschreiten, für die Zeit der Art Karlsruhe, wenn die richtige Größe nicht überschritten wird.

Groß gedacht, was eigentlich klein ist, wird veranschaulicht und visualisiert! - Vielleicht! -

Nach drinnen, nach draußen, nach nebenan, nach unten, nach oben,… wie auch immer man es sehen mag.

Bis sich das Portal wieder schließt. Das Tor. Die Tür. Die Möglichkeit. - Die Chance!

Künstlerische Interpretationsspielräume.

Die Art Karlsruhe bietet viele davon.

Der erste Academy Square Award wird 2026 von der LBBW ausgelobt und hat in diesem Jahr sechs nominierte Nachwuchs-Künstler auf der Liste. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird an Felix Wagner überreicht, der mit drei Werken an den Start gegangen ist und mit seinem Kaugummiautomaten den Contest gewinnt.

Die private Sammlung der LBBW, in Halle 3 zu sehen, läuft in diesem Jahr unter dem Motto „DIGITAL TRACES“. Einmal mehr wird damit auf die Dringlichkeit aufmerksam gemacht, sich mit dem eigenen digitalen Verhalten auseinanderzusetzen und zu reflektieren, was wo welche Spuren hinterlässt und in die Zukunft trägt.

Nie das Cloudcomputing aus den Augen zu verlieren heißt es von den digitalen Akteuren, oder den dahinter eingerichteten Sicherheitsbeschränkungen, wenn in online Parties, in nationalen, wie internationalen digitalen Konferenzen, oder auch beim Teamworken oder Online-Chatten die Atmosphäre beeinflusst werden kann, in der die Ströme in Gang gesetzt werden, die via W-Lan und Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung oder glasfasergetunnelt von einem, nicht selten privaten Bereich, zum nächsten übertragen werden.

Digitale Spuren,… - Wegbereiter zum Top-Thema Künstliche Intelligenz. Die Frage nach sicheren Lösungen für die Zukunft treiben auch die Kunstwelt um. - Und an. - Das Maß im Blick, die Dimensionen durchrechnend, das mögliche Chaos und Fehlversuche visualisierend und ausarbeitend, ist man auf der Messe eingeladen „wegzusammeln“. Nach jungen Talenten Ausschau zu halten und zu investieren.

Zukunftsideen „wegzusammeln“, die in der Fächerstadt präsentiert werden. Die jungen Talente zu finden, mit dem Draht in die Ewigkeit, welche sie inspiriert schon vorauszudenken, ist in der Vielfalt des Kunstangebotes eine Herausforderung.

Beim Cloudcomputing ohne eigene Präsenz bei der Arbeit nicht den Fokus auf Verifizierbarkeit der Quelldaten zu verlieren ein schwer wiegendes, manchmal offensichtlich unmögliches Muss.

Das Umsetzen wirtschaftlicher Belange, und die Notwendigkeit der Minimierung von Gewicht, der Reduktion von Massen, hin zur Leichtigkeit, vorbereitend zum Transport, gar Abtransport, wie dem flüchtigen Verschwinden von Gas, dem entropischen Verteilen von Stoffen im Raum, wird groß und klein gedacht und immer wieder hin und hergerechnet. Neu simuliert und als Objekt begreifbar gemacht. Wie Schaum, in groß, aufgeblasen, als wäre man ein Insekt, das in zweiphasiger Masse, Fluid und Gas, ums Überleben kämpft. - Bei Wolfgang Flad.

Bei Christoph Jakob, der vielleicht die früheren Arbeiten von Martin Hollebecq, das „Chaos Sensible“ der Massen in der Erdkruste kennt, wird in Blöcken offenbart, wie man den Planeten mit gezielten Krafteinwirkungen formen kann. Terraforming! - Kräfte, extern und intern, das Spiel mit den Massen, und die Simulationen mittels theoretischer Methoden in der Physik, die das Spielen mit den Möglichkeiten antreiben werden schnell begreifbar. - Physik

erfahrbar machend, sichtbar, begreifbar und anfassbar,… das Wissen in Stein gemeißelt, vermeintlich für die Ewigkeit sind die Objekte ein guter Auftakt für eine Sammlung, die mehr als nur Dekoration sein könnte, oder vielleicht sogar sollte. – Festkörperobjekte, bis die Phasen sich verschieben oder Metamorphose einsetzt.

Eine voll vermessene Erde will überliefert werden, von Generation zu Generation weitergetragen, will, dass sie begriffen wird und geschützt, macht möglich, dass Hohlräume und Poren geschaffen werden, dass sich Saaten sammeln können, Cluster bildend, neues Leben keimen lassend. – GENESIS mal anders betrachtet.

Voll vermessene Flächen, im Karomuster, kubisch zerlegt, deformierbar, können die Arbeiten von Christoph Jakob als Ideen verstanden werden zu transformieren oder translatieren,… je nach Bedarf.

Angebohrte Mulden, in Obsidianartigem, Glas-ähnlichen schwarzen Material, vielleicht humanoid erschaffen, vielleicht gegossen, vielleicht natürlich erstarrt,… die Vertiefungen, an deren Grund die Öffnung zur nächsten Ebene/ Schicht erschaffen wird, abflussbreiet für Gas- oder Fluidphasen, sind visualisierte Zeugen der Möglichkeiten.

Stein, oder Guß? Erschaffen aus dem Internet der Dinge, oder behauen vom Steinmetz und Bildhauer, während der Arbeit an rauem Stein. - Werken/Schaffen am Rohmaterial.

Neuronale Netze wie Cluster an der Wand bei der EXO Gallery Stuttgart, visualisierter Stromfluss „ex-incorporate“ das Synapsenfeuer in nicht Plaste und Elaste, sondern Papier, präsentiert im Paper Square. Das Thema nicht neu, vielleicht nicht innovativ, aber seit Neuralink als Modifikation des Menschen zum digitalen Hybridwesen hin wieder eines der Topthemen der Zeit.

Genau wie die Betrachtung von Teilchenströmen per se bei der Gallery ARTpark mit Sue Jong Min. Ebenfalls nicht neu und wahrscheinlich Bestandteil vieler Sammlungen, aber beim Aufbau einer Sammlung über das große Ganze dürfen entsprechende Arbeiten nicht fehlen.

Analogien, die auch von KI am Ende herangezogen werden können, wie Gräser im Wind, Felder im Wind, Landschaften und die Verbindung von allem zu allem. - Verbindung zur Natur, vom Himmel zur Erde.

Impressionen von sich auffächernden Ebenen, Betrachtungen von Punkt, Linie, Fläche und Raum, geometrische Visualisierungen,…. Ohne rechnen zu müssen, ohne Formeln bemühen zu müssen, wird Mensch in das große Ganze, das Alleins eingeführt.

In der Kunst findet man alles. – Oft sammelwürdig, Sammlungswert.

Und bei Benjamin Burkard, einem Rising Star der Gegenwart gern auch in lila und grün.

Den typischen Farben des noch relativ jungen Talents.

Einen Benjamin Burkard braucht man eigentlich nicht mehr zu erwähnen.

Grün-Lila sind seine Farben, und der Wiedererkennungswert liegt im Detail auf seinen Werken. - Große Kunst in einem diesmal außergewöhnlich modular erweiterten Rahmen. Arbeiten über den Horizont hinaus. Den Spielraum erweiternd, das Betrachtungsfeld vergrößernd – ZOOM IN! – Nichts mehr gibt es dazu zu sagen! - Den Rest dürfen die potentiellen Käufer allein erkunden. Vielleicht auch nur als Teil des Ganzen. Einem sogenannten NFT entsprechend, wie man es aus der digitalen Welt kennt.

Juliane Hundertmark erwähnt man im Hinblick auf Resilienz besser sehr vorsichtig. Eine Künstlerin mit ebenfalls markanten Farben und Ansichten von Gepeinigten, die ihrer Wut freien Lauf lassen. Exponate, die zu Gedankengängen animieren, die vielleicht nicht treffend sind, aber das Potential haben Meinungen zu etablieren oder zu füttern. Mit der Gefahr zu verführen und auf das Pferd der Hetzer aufzuspringen, die nicht alles begreifen und auch nicht begreifen können, was sich gegenwärtig rund um den Globus abspielt, genau wie in der Vergangenheit und mit Sicherheit auch in der Zukunft: Das ewig gleiche Spiel. – Allüberall. Politisch, gesellschaftlich, wie privat.

Wut auf die Hilflosigkeit gegenüber den klein haltenden Systemen, die immer weniger Spielräume lassen, weil die finanzielle Frage nach dem notwendigen Minimum nie geklärt werden kann ist bei Juliane Hundertmark deutlich sichtbar.

Der Mut der Galeristen ihre Arbeiten in der gegenwärtigen weltpolitischen Lage zu zeigen besonders.

Charlie Hebdo sollte nicht vergessen werden und so manches Kunstwerk im privaten Rahmen verbleiben. Oder im geschützten Raum. Im Hinblick auf die öffentliche Wahrnehmung sollte die Frage gestellt werden "Brauchen wir Tabus?"

In der Kunst manifestiert sich, was an Handlungsspielraum gegeben ist. Vielleicht in Farben, vielleicht in Formen, in jedem Fall aber kreativ und immer wieder denkwert.

Die ART Karlsruhe macht es sichtbar, was an Information transportiert werden soll, ohne ein Wort darüber zu verlieren.

Schlank taillierend werden künstlerisch auch schon mal unausgesprochene Vorlieben formuliert. Nicht hölzern daherkommend, auch wenn in Holz ausgearbeitet.

Weniger ist mehr. – Nicht immer, aber immer öfter. Responsiv auf jeden Fall.

Man darf wieder staunen und entdecken und sammeln, damit die eigenen Erkenntnisse und versteckten Hinweise auf erlangtes Wissen oder erreichte Ziele auch Familie und Freunde zu sehen bekommen und es für die nächste Generation als Nachlass erhalten werden kann, der damit weiterentwickeln und in die Zeit arbeiten darf.

Alles ist eins und eins ist unendlich. Oder so ähnlich. Da war doch noch was.

Verstrickungen, Verwebungen, die Querverbindungen zwischen den einzelnen Disziplinen und Themen… Isabelle Roth überliefert mit besonderem Strich eine ganz eigene Interpretation von Unendlichkeit!

Die Künstlerin hat ihn, den besonderen Schwung. Mit der Lady im rot durchwebten weißen Kleid, mit dem roten Faden in der Hand, einem sehr, sehr langen Faden, (Kabel, Leitung, Strich, Seil, Leine) hängend an zwei Nägeln,… lang hängend, zeigt sie wer die Fäden in der Hand hält. Eine Strickerin, bereit neue Netze zu weben…

Und darum geht es auf der Art Karlsruhe, wie auf fast allen (Kunst-)Messen.

Um ein Angebot an Möglichkeiten, das in eine Struktur eingepasst werden muss, das Zuordnungen offenbart, die eine eindeutige Richtung haben. Eine definierte Verbindung, mit der man arbeiten kann und die am Ende hoffentlich klar strukturiert, ohne Chaos, wirtschaftlich tragfähig ist.

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