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ARTe Kunstsalon Burg Stettenfels …

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Leben ist Kunst, Kunst ist Leben! - Auf den ARTe Kunstmessen auf Burg Stettenfels

Leben ist Kunst, so liest man bei Milanda de Mont. – Ja! - Leben ist Kunst und Kunst ist Leben! - Und zu leben verstehen die Künstler der ARTe Kunstmessen, die ihre Kunst auch 2026 wieder auf Burg Stettenfels präsentieren.

Von Objektkunst bis Landschaftsmalerei ist für Jeden etwas zu finden, der noch nach seinem persönlichen i-Tüpfelchen fürs heimische Ambiente sucht.

Frucht oder Gemüse, Organisches und Gewachsenes, Lebendiges und Heilwirksames,… schonmal drüber gegrübelt, warum Stillleben bei so manch Einem das Ambiente zieren? - Was macht das Leben aus? - Auf Burg Stettenfels darf man auch 2026 wieder, im Rahmen der ARTe Kunstmessen, dem Geist der Kunst nachspüren.

Carmelo Margarone! - Gaumenfreuden und Appetitanreger!

Den Namen kennt man schon. Er stellt auch 2026 wieder bei den ARTe Kunstmessen seine Stillleben von Essbarem und Genuss-verheißendem aus. Seine Arbeiten sind eine Hommage an das Alltägliche, auf der Event- und Veranstaltungslocation Burg Stettenfels. – Was macht Lust? Was macht hungrig? - Was macht sauer? - Was macht scharf? - Was macht süß? - Was macht bitter? - Was manipuliert die Vorstellung?

Mehr als Essen sind die Ölgemälde des Künstlers mit sizilianischen Wurzeln, bei deren Anblick man bisweilen Lust auf Essen bekommt und einem das Wasser im Munde zusammenzulaufen beginnt. – Vielleicht.

Das Spielen mit Licht und Farbe lässt die Lebensmittel nahezu echt aussehen. – Fotorealistisch, Genuss verheißend!

Essen, werbefähig in Szene gesetzt, in wunderbaren malerischen Stills, verzaubert. - Das ist Carmelo Margarones Spezialität!

Der Lust auf Genuss muss man sich nicht schämen. - Carmelo Margarone macht das unmissverständlich klar.

Im Stil der Alten Meister macht er Lust auf Essen! - Kein Wunder, dass so manches Objekt der Begierde dann nur noch in den Überresten übergeben werden kann, wie „Apfelkrotzen“, oder „Birnenstutz“!

Uwe Sieger siegt mit Erinnerungen an die Zwanziger

Die wilden Zwanziger und Josefine Baker, von Angesicht zu Angesicht mit einem Löwen, neben Brücke im Mondlicht, mit Oldtimer auf dem Weg. Das bleibt im Gedächtnis bei Uwe Sieger.

Die Brücke über den Fluss führt immer auf die andere Seite. Der Oldtimer auf der Brücke ist vielleicht ein Ford T-Model, oder eine andere Marke der ersten Zeit mobiler Wanderschaft. Die beschleunigte Fortbewegung hat die Menschheit nachhaltig verändert. - Irreversibel. - Josefine Baker tanzte anno dazumal, in den wilden 1920ern, als ein erster Weltkrieg gerade begann in Vergessenheit zu geraten. Sie zeigte, vor den noch geschichtlich jungen Entwicklungen von Bewegtbild-Kameras, was Leben lebenswert macht. - Und während immer mehr Fließbänder, heute nicht mehr wegzudenken aus Produktionsabläufen, auf Hochtouren zu laufen begannen, bekamen Menschen Zeit geschenkt. – Zeit zum Tanzen. Zeit zum Leben. Zeit für Glück! - Was ist geblieben von den damals wilden Zwanzigern? Den ersten archivierten Filmaufzeichnungen. - Was war damals wie heute? – Was ist geblieben aus der Zeit? - Was wurde aus dem Gestern ins Heute getragen? - Auf welchen Grundfesten wird immer weiter gebaut am hohen Turm?

Sehr weit zurück liegt eine Geschichte über einen Turm, der irgendwann in sich zusammenstürzte, weil die Ziele zu hoch hinaus gedacht waren. - Wie hoch kann hinausgerechnet werden und was ist architektonisch, wie materialtechnisch nötig, um allen Wettern standzuhalten und tragfähig zu bleiben? – Die Erinnerung an die wilden Zwanziger hallt nach, wie ein Mahnmal. - Mit Neugier und Erfindungsgeist voll sorgloser Unbeschwertheit kam auf den Weg, was in Massenvernichtung endete. – Das Maß im Auge zu behalten… vielleicht ist es das, was man aus Uwe Siegers Kunst lernen kann, in Zeiten von KI und Kontrollabgabe an die automatisierten Systeme und Produktionsprozesse. – Sich zu erinnern und nicht zu vergessen, wie es in der Menschheitsgeschichte immer wieder endete, wenn Mensch zu hoch hinaus wollte.

Alia Alexandra Lammel ist unter weitem Himmel unterwegs, immer den Horizont im Blick… und sie überliefert, was sie sieht, wahrnimmt und spürt. Sie interpretiert, wie Licht und Wasser die Welt verzaubern und die Farben verändern (können).

Die Segler wissen worauf es ankommt, um zu überleben. Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel,… - Wie es sich anfühlt in schäumender Gischt, oder in sengender Hitze, bei tosender See, oder windstiller Flaute,… den Horizont vor Augen, sich den Naturkräften und Gezeiten aussetzend, und den höheren Mächten anvertrauend, auf die man schlussendlich zählen darf. - Das Spiel mit Licht ist Alia Alexandras Passion und das Leben schickt die besten Grüße.

Grüße, wie sie auch Milanda de Mont in ihre Werke einarbeitet. Die Welt bereisende Künstlerin lässt den Betrachter in ihren Abstraktionen verweilen, um zu ergründen, welchen Situationen die Werke zuzuordnen sind. Vielleicht kann man spüren, was in den Momenten des Erschaffens eingearbeitet wird.

Abstraktion ist die Kraft, die das Fühlen freisetzt. - Die Kraft, die alles Wesentliche zusammenfasst, alles auf den Punkt bringt, vielleicht die Schichten übereinander freilegend, offenbarend,… in den Farbströmungen, die wirken dürfen.

Milanda de Mont weiß, wie man mit Kunst umgehen muss, um zu beeindrucken und zum Denken anzuregen. - Was hat Relevanz, was wird an Eindruck bleiben, welche Farben sind typisch für eine Phase,… Lebensphase,… und welche Sprache spricht aus den Werken? Jeweils zur Lebensphase passende Farben? Oder persönlichen Vorlieben entsprechend? - Hell? - Dunkel? - Lassen Farben Rückschlüsse auf die Lebensphasen zu?

In Farbinterpretationen aus Abstraktionen ergießen sich immer wieder Betrachter in ihren Kunstgesprächen untereinander, und mit Kunstkritikern, die erklären wollen…

Vielleicht kann man in den Abstraktionen lesen lernen.

Vielleicht das Sehen trainieren.

Andreas Grafl abstrahiert die menschliche Erscheinung, mitsamt seinen Schwächen. - Wer erkennt den Kern in seinen Aussagen?

Andreas Grafls`Kunst wirkt vielleicht auf den ersten Blick grotesk. Seine skurrilen Charakterköpfe sind vielleicht nur eine Persiflage auf das Leben. – Sie sind es wert, dass man sich näher mit ihnen beschäftigt. Sich eingehend mit ihnen auseinandersetzt.

Andreas Grafls` Arbeiten bieten reichlich Interpretationsspielraum.

Das Gefühl von Ausgeliefertsein, wer kennt es nicht? Ist das alles programmier- und nachbildbar? – Welche Experimente hat die Menschheit schon hinter sich, auf der Suche nach den Erklärungen für das Wunder des Lebens? Und auf welchen Abwegen kann man landen?

Andreas Grafl setzt Gedanken in Gang, die bis in die Anfänge der Zeit des organischen Werdens zurückreichen und die essentiellen Fragen des Hier, Heute und Jetzt auf den Plan rufen. Wie kann man etwas aus der Balance Geratenes wieder ins Gleichgewicht zurückbringen?

Kleine Monster, große Monster, Fische in toxischen Milieus… Andreas Grafls` Kunst kann was!

Der Betrachter darf schmunzeln und sich vielleicht fröhlichere Farben wünschen. - Vielleicht gar strahlende Neonfarben, wenn er das strahlende Lächeln der Köpfe betrachtet, die ihn möglicherweise amüsieren. - Oder auch einfach nur daran erinnern, dass es mal wieder Zeit ist zum Zahnarzt zu gehen. Wenn sich alles als gut herausstellt kann man dann den Mund wieder schließen, und zurück bleibt ein freundliches Monsterlächeln.

Peter Schmidt – Bücher, Bücher, Bücher und nochmals Bücher – eine Hommage an das Verlagswesen, oder ein Mahnmal für die Bildungseliten?

„Heute schon Zeitung gelesen?“

Dünnes Papier raschelt in faltigen Händen.

„Immer noch auf Papier? – Wie kannst du nur?“

Und der Klimawandel mahnt,… die nächsten Konferenzen stehen immer schon wieder vor der Tür. - Ein jedes Jahr, unter anderer Zahl, an anderem Ort. – Manche werden vergessen, mache bleiben für immer im Gedächtnis. - Klimaziele?

Blaues Flackern, an den Rändern von schwarzem Glas, im Kleinformat. – Vielleicht schon flexibel faltbar, oder doch noch starr zerbrechlich.

Lächeln huscht über ein glattes, junges Gesicht, dessen Mimik Erkenntnis verrät.

Hybrid! – Zweigleisig.

Zwei-Faktor-autentifiziertes Informationsmanagement und Medien-Konsumverhalten. - Oldschool Papier - Haptisch materiell, neben visionär – digital, aus kleinsten Boxen blau strahlend, flachsten Räumen, in denen die ganze Welt eingepfercht werden kann… - Beides wird konsumiert. – NOCH! – Die Masse an Information wird kanalisiert. - Je nach Genre, je nach Interesse, je nach Schlagwort, Teaser, oder Thema,… je nachdem, wie der Interessierte seine Kanäle organisiert. - Die Logarithmen steuert. – Die klugen Köpfe haben ihre Informationen in Archiven organisiert. Die Genies filtern aus der Masse. Die

Rechenleistung bei den Suchen in den Massen ist immens. Sie braucht Energie. – Beim Aufbau der eigenen Systeme steuert man mit.

Was holt man heraus aus den Archiven?

Was findet man, welche historischen Gestalten, welche historischen Ereignisse, lange nachdem umgebaut, abgebaut, neu gebaut wurde? - Auf welchen Ruinen baut man welche neuen Strukturen auf? Welche Relikte unterlagern die Aufbauten? Was liegt über den Jahrmillionen Erdgeschichte vergraben, unter welchen organischen Phasen? - Prä-Holozänistisch (oder heißt es holozenär?) und Post-Holozän? - Schaut einem das Morgen schon über die Schulter und liest mit? Setzt es gezielt eigene Denkanreize? Liefert es Gedankenblitze, die in vollkommen neue Richtungen steuern? – Andere Richtungen? Bessere? – Vielleicht?

Ein „Wohin mit all den Büchern“ muss nicht zur Verbrennung führen, oder zum Holz anfeuern… in Zeiten von „Books on Demand“ wird oft nicht mehr in Massen aufgelegt, sondern für einen kleinen Kreis produziert. – Die Paper-Passagen haben neuen Stellenwert. - Nachhaltig. - Sie dürfen wieder einzigartig sein, wie alte Briefe.

Buchrollen, Pergamentrollen, Regale voller Literatur, je nach Gewichtung in Schieflage, oder auch ausbalanciert. Was wird bleiben? Wem wird was zugeschrieben? Wer übernimmt einfach die alten Ideen und erweitert sie unter eigenem Namen? – Ein Sokrates, ein Plato, ein Galileo, ein Newton,…

Wie viele haben aus Altem Neues entstehen lassen… und wieviel davon war eine Bereicherung? Oder gar Aneignung?

Peter Schmidt verfasst geduldig eine kunstvolle eigene Bibliothek, eine Kunstbibliothek aus zu „Buchrollen“ gerolltem Papier. - Buchseiten und Zeitungsblätter voller Information! – „ROLLEN“ und „Röllchen“, die es wert sind, dass man sie in Augenschein nimmt und sich ihrer erinnert.

Melone, Akkordeon und weiße Wäsche - Tanja Rittmanns Überlieferungen aus der Zeit

Verrücktes, Verrutschtes, Verschwindendes, Überzeichnetes, Geteiltes, Gespaltenes, Getrenntes… die Architektin hat einen besonderen Stil entwickelt, seit sie der Malerei mehr Raum zugesteht. - Zuerst ist da die Schrift, erzählt sie! - Und die Frage: Was ist Zeit? - Und dann entstehen da Werke auf Leinwand. - Überzeichnungen und Übermalungen über Schrift, und wie zufällig entstehen Werke der Wahrnehmung mit manipulativer Kraft.

Menschen und Verbindungen, Begegnungen und Berührungen, Eindrücke und Gedanken… das Licht auf einzigartige Weise in Szene gesetzt, erzählt Tanja Rittmann dem Betrachter Geschichten. - Geschichten über Geschichte und das Werden von Charakteren. - Geschichten über Menschlichkeit und Geschichten über den Kern von Individuen. – Geschichten aus der eigenen und familiären Erinnerung mit allen Höhen und Tiefen. - Wer sind die, die sie faszinieren? - Die, die Resonanzräume schaffen für das eigene Denken und Erinnern… - Man darf fragen.

Christian Walter von Lüderitz holt die Welt nach Hause.

Immer ist irgend etwas los in der Welt, irgendwo anders, denkt man sich,… aber vielleicht muss man gar nicht so weit reisen! – Vielleicht liegt die Ferne ganz nah, in die man sehen darf, nur wenige Meter vom eigenen Standort entfernt. - Im Strahlen ganz besonderen Lichts.

Um im Strahlen nicht zu ertrinken braucht es Schutz. – Transparenz als Schutz? - Kann das gelingen? – Folien, Plastik, Kunststoff,… Glas…

Raumteilende Durchsicht, mehrschichtig, in vielen Ebenen und Lagen übereinander vielleicht, mit der Fähigkeit zu filtern,… so setzt Christian Walter von Lüderitz seine Welt in Szene.

Und ein schwarzer Panther zieht in den Bann und zeugt von der Vielfalt und Schönheit, die dieser Planet in seiner Einzigartigkeit immer wieder hervorzubringen imstande ist.

Das wovon so viele träumen, wohin man reisen könnte, was man vielleicht sehen sollte,… was Schönheit, was Erhabenheit, was Ferne ausmacht,… was die Fantasie beflügelt und einen Abgleich mit den eigenen Werten sucht, überliefert der Künstler mit Weltblick, Christian Walter von Lüderitz.

Vielleicht reist man durch die Welt, vielleicht lernt man andere Völker und Kulturen kennen, vielleicht die, die Achtung und Beachtung brauchen, oder eben auch gerade nicht, weil sie schon höheren Schutz genießen,.. vielleicht wird man zum Weltreisenden in der Kunst und in Sachen Kunst,… auf jeden Fall aber lernt man zu sehen, wie andere die Welt wahrnehmen, und was sie überliefern möchten. - In einer ganz besonderen Art von Kommunikation.…

Man erkennt am Ende möglicherweise auch Zusammenhänge, die eigentlich gar keine sind, aber nach genauerer Betrachtung eben doch, und durch geschultes Denken und Abgleichen kann man begreifen lernen: Erst im Zusammenspiel kann alles besondere Wirkung entfalten und am Ende ist tatsächlich alles Eins.

Rebecca Neundorf - Kein Karneval der Tiere und doch viel Animalisches

!Tierisches! in Rebecca Neundorfs Farm der Tiere. Nicht Orwell und nicht Saint Saens, aber doch eine Farm der Tiere, die für Artenvielfalt steht. Fontanes Fabeln gehören vielleicht nicht mehr ins Regal der familiären Haus- und Kinderbibliothek, dafür darf man sich aber bei Rebecca Neundorf die Anblicke nach Hause holen, die man aus den Medien kennt, und aus einer Ferne, die man vielleicht nie selbst zu Gesicht bekommen wird.

Dass die Welt reich an Arten-Schätzen ist, über den sich als Maß aller Dinge betrachtenden Mensch hinaus … bei Rebecca Neundorf kann man sie entdecken.

Martina Stürner

Vielleicht erinnert man sich an Hemingway und an die Großwildjagd, vielleicht an Filme wie „Es war einmal in Afrika“, und vielleicht sind die Ansichten der Big Five, wie manch andere Art mit Stellvertreter-Charakter, immer wieder ein Genuss, wenn man nicht in die Welt hinaus kann und selbst schauen. - Vielleicht liegt der Zoobesuch schon ein paar Jahre zurück, aber man hat ihn wahrscheinlich nie vergessen, denn die Größe so mancher Art versetzt immer wieder in Staunen. - Elefanten, Nashörner, Großkatzen… Löwen, Panther, Leoparden, Geparden,… gefleckt, gestreift… je nach Herkunft Tiere, deren Fell ihr Schutz vor einem Hintergrund und über einem Untergrund ist, der auch von oben, und aus der Ferne, in Analogie, die Herkunft verrät.

Die ausdruckstarken Keramiken von Sabine Gleser sind in einem lichtdurchfluteten Erker mit Blick nach draußen positioniert.

Das verleiht den Kunstwerken einen ganz besonderen Charakter . Die Keramiken sind mit Raku Brenntechnik bearbeitet.

Die außergewöhnlichen Formen , mal dynamisch, mal ruhig erinnern an Bewegungen und Strukturen aus der Natur.

Sandra Schröder-Schwab mit ihren Tieren, neben Abstraktionen in viel Farbe! - Wohlgefällig, jugendlich, frech und ansprechend.

Die Kunstfertigkeit der Darstellungen ist inspirierend. Die Farbwahl und -kombination besonders.

So besonders, wie auch die Harmonie der Abstraktionen und Figuren von Irmgard Werner und Margret Eberhardt.

Irmgard Werner und Margret Eberhardt - Ton-Plastiken und abstrakte Wolkenfantasien!

Bronzen, Stein, Körper und Zeichen! - Sich in die Arbeit zu versenken, sich in den Fantasien zu verlieren, sich einfach einer Sache hinzugeben, zu fühlen, zu erschaffen und zu sein, das ist das Wesen der Arbeit von Irmgard Werner und Margret Eberhardt.

Die Körper mit ihren Facetten von Menschlichkeit sprechen für das Leben an sich. Von der Perfektion des Imperfekten und den Akzenten, die sie setzen wollen. – Material und Form sind immer wieder Herausforderung in der Kunst. Sowohl zweidimensional, als auch dreidimensional. Ein Hauch von Ewigkeit liegt über den hellen, lichten Arbeiten der Künstlerinnen und es ist offensichtlich, hier wird Freude vermittelt.

Dass Kunst bisweilen zu seltsamen Ideen führen kann: Margret Werner und Irmgard Eberhardt beweisen es. Man kann sich vage vorstellen, was eine vollautomatisierte KI durchmachen muss, die nach Erklärungen sucht, was Künstler vielleicht meinen könnten mit ihrer Kunst, und dass sie vielleicht das Offensichtliche nur als Modell nutzen, um eigentlich etwas ganz anderes auszudrücken.

Oder den Dingen ohne Eingreifen ihren Lauf lassen, wie Cynthia Klett.

Cynthia Klett - Abstraktionen in Tusche – Eine Herausforderung hinter das Wesen der Dinge zu blicken.

Was kommt heraus, wenn man die Kunst sich selbst überlässt? Dem Fließen die Freiheit lässt zu werden, was die natürlichen Rahmenbedingungen vorgeben. - Das

Sichtbarmachen und Erforschen dessen, was unter der Oberfläche liegt ist das angestrebte Ergebnis der Kunst von Cynthia Klett. - Reduziert, ästhetisch, organisch, stellt die Künstlerin Struktur und Form dar, mit Flächen in Fäden, die ganz eigene Wirkung erzielen und man kann nachempfinden, was Cynthia Klett meint, wenn sie sagt: „Strukturen entstehen durch Material, Werkzeug und Prozess“.

Hartmut Wolff – Autodidakt in Sachen Kunst. „Material, Werkzeug und Prozess“… Der Künstler hat die Emotionen im Blick. Emotionen im Fokus erschafft er Abstraktionen als Ausdrucksform eines Gefühls. Farben entsprechen vielleicht dem Moment. Vielleicht drücken sie mehr aus, als nur das offensichtlich Sichtbare. Vielleicht gehen Farben und Farbschichtungen manchmal weit über das hinaus, was auf den ersten Blick zu sehen ist.

Vielleicht ist der Betrachter herausgefordert etwas zu sehen. Etwas Tieferes in der Abstraktion zu erkennen.

Renate Leidner – Sanftes Rot und Bronzen von Menschlichkeit

Der Damenwelt ein Denkmal gesetzt und die Schönheit auf Leinwand gebannt. Flüchtige Momente, ein Hauch von Zartheit und Anblicke, die verzaubern können…

Burg Stettenfels bietet immer wieder neue Sichtweisen und Interpretationsspielräume. Die ausstellenden Künstler beweisen, dass Kunst auch etwas mit Liebe zu tun hat. - Liebe zum Schönen und Liebe beim Blick über den Horizont hinaus. Es lohnt sich also immer mal wieder vorbeizuschauen auf den ARTe Kunstmessen, um zu schauen, was es Neues, oder Altes in neuem Gewand zu sehen gibt.

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