Interaktive Skulpturen! ART Düsseldorf 2026
Kunst ist für Menschen mit Geld gemacht. – Denkt man so. - Menschen, die stets im Hinterkopf behalten sollten, worüber sie nachdenken müssen, während sie arbeiten, sich bewegen, reden oder einfach nur leben … Sie sollen sich daran erinnern, woran sie immer erinnert werden müssen – um der Sicherheit und des Bewusstseins willen in den Produkten, die sie zu erarbeiten und zu entwickeln haben. - Die sie zu entwickeln versuchen. - In ihre Arbeit stecken sie Tag für Tag Herz, Seele und Sinn. – Arbeit, die auch glücklich machen soll. Die ein gutes Gefühl vermittelt. Die Sicherheit und Ruhe schenkt. Arbeit, die am Ende des Tages befriedigt. – Oder besser gesagt: Erfüllt!
Vielleicht ist Schönheit die Lösung, aber der Versuch von Schönheit ist Definitionssache. – Von Mensch zu Mensch verschieden.
Menschen und Menschlichkeit schaffen Erfüllung im Leben. Erfüllung, nicht zuletzt durch Kunst.
Kunst ist Gestaltung.
Kunst ist Kommunikation.
Kunst bedeutet auch, Aussagen oder Dinge wegzulassen, Wellen zu brechen.
Kunst ist Stille.
Kunst ist Lautstärke.
Kunst kann alles zugleich sein und doch gar nichts.
Die vertikalen Elemente im Bereich Skulptur veranschaulichen perfekt die feine Grenze der Frequenz, die erforderlich ist, um sichtbare Strukturen mit Einflusspotenzial zu schaffen. Schon ein winziger Schritt nach links oder rechts, zurück oder vorwärts kann alles verändern. Das Spiel mit der Polarisation von Frequenzen oder dem Wert der Bandbreite, … Spannweite, Abweichung und Drehung, sowie die Parameter der umgebenden Atmosphäre (Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit) sind dabei von entscheidender Bedeutung.
Bewegliche, wie unbewegliche, fixierte Objekte oder Daten, die jeglichen Fluss unterbrechen, sind ein Versuch, den Besucher irgendwie einzufangen. Ihn oder sie zu einem Kunden zu machen, dessen Interesse zu einem Kauf führt. Einen Kunden, der sein Begreifen durch monetären Zuspruch offenbart und dem Werk einen Platz einräumt, der seiner würdig ist.
Die Skulpturen unterbrechen den Raum, teilen ihn und stören die Sichtachsen mehr oder weniger. Die Visualisierung dessen, was man stets im Auge behalten muss, um Katastrophen zu vermeiden, wird somit sanft geführt. Das „Um die Ecke denken“ wird geschult, das lineare Sehen umgelenkt.
Die drei kuratorischen Themen der ART Düsseldorf 2026 lauten Bei J. Park, darf man eintauchen in die Codes der virtuellen Welt, um vielleicht einen Schritt weiterzukommen, im Begreifen all dessen, was alle tagtäglich umgibt und die internationale Staatengemeinschaft vor immer neue Herausforderungen stellt.
Die Verticals, wie Horizontals gleichermaßen, bekommen hier einen angemessenen Rahmen. - Das alle umgebende Netz in Kunst und Wissenschaft und die Visionen für die Zukunft zu spinnen und weiterzudenken, wird begreifbar gemacht.
