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Interaktive Skulpturen! ART Düsseldorf 2026

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Interaktive Skulpturen! Sie nehmen Raum ein! Sie versperren Wege!

Gerhard Demetz – Aus der Serie „Never with the Dulles“ bei Galerie Beck und Eggeling

Gerhard Demetz – Aus der Serie „Never with the Dulles“ bei Galerie Beck und Eggeling

– Das Backend der Zukunft ist offen. Dem Chaos

entgegen, hält die kommende Generation schon heute die Stäbe fest in der Hand, die kalkulieren können müssen.

Kunst ist für Menschen mit Geld gemacht. – Denkt man so. - Menschen, die stets im Hinterkopf behalten sollten, worüber sie nachdenken müssen, während sie arbeiten, sich bewegen, reden oder einfach nur leben … Sie sollen sich daran erinnern, woran sie immer erinnert werden müssen – um der Sicherheit und des Bewusstseins willen in den Produkten, die sie zu erarbeiten und zu entwickeln haben. - Die sie zu entwickeln versuchen. - In ihre Arbeit stecken sie Tag für Tag Herz, Seele und Sinn. – Arbeit, die auch glücklich machen soll. Die ein gutes Gefühl vermittelt. Die Sicherheit und Ruhe schenkt. Arbeit, die am Ende des Tages befriedigt. – Oder besser gesagt: Erfüllt!

Vielleicht ist Schönheit die Lösung, aber der Versuch von Schönheit ist Definitionssache. – Von Mensch zu Mensch verschieden.

Menschen und Menschlichkeit schaffen Erfüllung im Leben. Erfüllung, nicht zuletzt durch Kunst.

Kunst ist Gestaltung.

Kunst ist Kommunikation.

Kunst bedeutet auch, Aussagen oder Dinge wegzulassen, Wellen zu brechen.

Kunst ist Stille.

Kunst ist Lautstärke.

Kunst kann alles zugleich sein und doch gar nichts.

Die vertikalen Elemente im Bereich Skulptur veranschaulichen perfekt die feine Grenze der Frequenz, die erforderlich ist, um sichtbare Strukturen mit Einflusspotenzial zu schaffen. Schon ein winziger Schritt nach links oder rechts, zurück oder vorwärts kann alles verändern. Das Spiel mit der Polarisation von Frequenzen oder dem Wert der Bandbreite, … Spannweite, Abweichung und Drehung, sowie die Parameter der umgebenden Atmosphäre (Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit) sind dabei von entscheidender Bedeutung.

Bewegliche, wie unbewegliche, fixierte Objekte oder Daten, die jeglichen Fluss unterbrechen, sind ein Versuch, den Besucher irgendwie einzufangen. Ihn oder sie zu einem Kunden zu machen, dessen Interesse zu einem Kauf führt. Einen Kunden, der sein Begreifen durch monetären Zuspruch offenbart und dem Werk einen Platz einräumt, der seiner würdig ist.

Die Skulpturen unterbrechen den Raum, teilen ihn und stören die Sichtachsen mehr oder weniger. Die Visualisierung dessen, was man stets im Auge behalten muss, um Katastrophen zu vermeiden, wird somit sanft geführt. Das „Um die Ecke denken“ wird geschult, das lineare Sehen umgelenkt.

Mit der Düsseldorfer Kunsthochschule im Rücken und den großen Namen an der Hand wächst die ART Düsseldorf stetig weiter und wird zu einer wertvollen Ergänzung der großen Schwester “ART COLOGNE“ in Köln, die nachpandemisch in den Herbstmonat November gerutscht ist, während die ART Düsseldorf inzwischen den Frühling im Rheinland einläutet. Gefolgt von der discovery art fair in Köln, auf der man 2026 im Schatten des Funkturms im Alten Briefzentrum die Newcomer in der Kunst suchen und entdecken darf.

Im ehemaligen Stahlwerk AREAL Böhler mit Kaltstahlhalle und Schmiedehalle liegt der Fokus vor allem auch auf den Positionen, die sich mit Wirtschafträumen und ihren Teilnehmern beschäftigen. Mit starken Partnern und Sponsoren wird das Gelände mehr und mehr zum Magnet für die internationale Elite, die nach neuen, innovativen Ideen und Herausforderungen sucht.

hakenförmig, gebogen, geschwungen … sogar umdrehend, kreisend, rotierend, geschert oder komprimiert … die physikalischen Möglichkeiten von Verformungen, Verwindungen oder anderen besonderen Formen werden auf perfekte Weise präsentiert, um die Besucher zum Staunen zu bringen.

Vertikale Achsen, die Sichtachsen unterbrechen, Sicht gerade so fein einschränken, um Wesentliches zu verbergen, die Sicht aber nicht versperren. Sowohl von innen nach außen, wie von außen nach innen.

Das Arrangement aus hölzernen Stäben, bei denen es weniger um die Stäbe selbst, als die Basis geht, das Fundament, in dem sie ruhen, erinnert an Rainer Maria Rilkes „Der Panther“. Und man darf nachempfinden … „es ist, als ob es tausend Stäbe gäbe, und hinter tausend Stäben keine Welt.“

Den Stäben und Stäbchen ein Denkmal setzend, findet man so manche Metapher auf der ART Düsseldorf, die schmunzeln lässt.

Die drei kuratorischen Themen der ART Düsseldorf 2026 lauten Bei J. Park, darf man eintauchen in die Codes der virtuellen Welt, um vielleicht einen Schritt weiterzukommen, im Begreifen all dessen, was alle tagtäglich umgibt und die internationale Staatengemeinschaft vor immer neue Herausforderungen stellt.

Die Verticals, wie Horizontals gleichermaßen, bekommen hier einen angemessenen Rahmen. - Das alle umgebende Netz in Kunst und Wissenschaft und die Visionen für die Zukunft zu spinnen und weiterzudenken, wird begreifbar gemacht.

Vertikale Linien, gerade, gefaltet, krumm, „COSMIC FEEL – Kunst als Raum der Resonanz“, „Panic Attack – Angst als Zustand der Gegenwart“ und „お辞儀 / Ōjigi – Eine Geste der Begegnung“. – Die höfliche Verbeugung, ein Zeichen der Ehrerbietung. - Ein Zeichen des distanzierten Respekts vor dem Gegenüber. Auftaktend, oder abschließend. - Je nach Situation.

Die Themen der ART Düsseldorf spiegeln die aktuelle Lage der Welt wider, in der so viele Menschen die Existenz, sowie den Sinn menschlichen Handelns und des Daseins an sich hinterfragen.

Um den Wert des Lebens und die Möglichkeiten der Kunst aufzuzeigen, die dazu beitragen können, dankbar und glücklich zu leben, können die Besucher der Kunstmesse am 18. April die ganze Nacht lang Kunst erleben, während sie im Rahmen von Nebenveranstaltungen Kunstorte in Düsseldorf und NRW erkunden. „Die Lange Nacht der Kunst“ lädt ALLE ein, zu sehen, wie Kunst ist und warum Kunst wichtig ist. – Wirklich wichtig.

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