Skulpturen & Objekte mit Sammlerwert auf der ART Karlsruhe 2026
Wasserköpfe, Hungerhaken, Tanzeinlagen, Körperbewusstsein… Skulpturen, Plastiken, Objekte und vieles mehr…. Kunst mit Sammlerwert auf der ART Karlsruhe 2026
Die Frage nach der Originalität und Vervielfältigung spielt dabei eine ebenso große Rolle, wie die Suche nach einem Unikat, das es so nur einmal gibt. Vielleicht ist es gerade der Wasserkopf, der einen innehalten lässt, weil er eine Abnorm zeigt, die in der Vergangenheit nicht überlebensfähig war. Heute wiederum quergedacht für eine Besonderheit stehen könnte, die ein Statement ist. Anders zu sein ist keine Schande, sollte kein Handicap sein, und vielleicht ist der überdimensionierte Kopf bei Galerie Leander Rubrecht ein Hinweis darauf, dass man es hier mit dem Kreis der Denker zu tun hat, deren Gedanken und kreativen Ergüsse nicht immer nachvollziehbar sind, vielleicht manchmal zu groß, wie aufgeblähte Gebilde, Wasserköpfe, die in sich zusammenfallen könnten.
Oder anderer Ansatz: Man glaubt an Außerirdische.
Dann schaut man vielleicht beim nächsten Atemzug nach einem UFO. Das muss nicht zwangsläufig extraterrestrisch sein, es reicht, wenn es (ver-)wunderlich ist und vielleicht neu, auf jeden Fall noch nie gesehen. Noch nie zuvor gesichtet.
Die Kunst lädt ein, bei allen Kuriositäten hin und herzudenken, vielleicht darüber zu philosophieren, sich darüber auszutauschen, oder darüber zu diskutieren. Auf jeden Fall zeigt die ART Karlsruhe: Kunst kann Gänsehaut machen. - Kunst ist besonders!
Offene Kettenglieder, lange vor dem zweckgebundenen Einsatz, aber schon hinweisend auf die Idee, wofür man sie verwenden könnte.
Zur Erkundung oder zum Abbau von Stoffen, für das Erzeugen, das Erwirtschaften und Gewinnen, mit geldwertem Vorteil, oder der Forschung dienend.
Stoffe, die wiederum weitere Möglichkeiten nach sich ziehen. Kreisläufe in Gang setzen können, in denen irgendwann gewebt und vernetzt werden kann. Die alten Gewebe, edelsten Stoffen bzw. Vorhänge gehangen im Wind, von Katharina Schnitzler bei mianki.Gallery geben eine Ahnung davon, wie man immer wieder danach strebt möglichst robuste und lang haltende neue Stoffe zu kreieren, die Zeit überdauern können und transportfähig
sind. Stoffe, die auch über den üblich vorstellbaren Einsatz hinaus verwendet werden können. Vielleicht der Schwerkraft trotzend, wie die Himmelsbagel der Christine Gallmetzer bei ihrer Turmspringerin bei Galerie VON&VON.
Leichtigkeit! – Der Traum vom Fliegen! Die eigene Masse überwindend, ohne die Schwerkraft zu verlieren, vielleicht Sport erleichternd und der eigenen Gesundheit dienlich…
Welche Stoffe reduziert, oder welche umgebenden athmosphärischen Parameter gesteuert werden müssten, um zu erleichtern. - Nicht um jeden Preis, nicht mit allen Möglichkeiten, und schon gar nicht durch absoluten Verzicht auf alles, denn dann endet es vielleicht wie bei Dora Varkonyi bei der ARTHUS GALERIE.
Wo die Masse austrocknet, brüchig wird und Gefahr läuft vom Winde verweht zu werden…. Die Innereien erzählen davon, was alles zerstört würd, incorporate nistet sich ein, was nicht hineingehört und zwitschert vielleicht schon vom Untergang.
Im Körper nistende Vögel? Finken vielleicht? Aufbrüche, Durchbrüche, vertrocknende Haut, zwitscherndes Innenleben,… Sitz der Seele? - Medizinische Relevanz, abstrahiert!
Die Kunst spielt all zu gern mit der Idee der Zweckoptimierung, oder auch Zweckentfremdung. Van Ray, dessen „Passion remains“ entfernt an die Profile von Mari Arp erinnert, zeigt sehr deutlich, worauf am Ende alles hinausläuft: Es soll Geld verdient werden.
Überleben ist eine wirtschaftliche Größe. Wer es sich leisten kann bekommt die Möglichkeit gesund alt zu werden, wer nicht, ist vorher aus dem Spiel des Lebens raus. Dem Kreislauf der humanoiden Organoide. - Der wirtschaftlich eingeordnet einfach nur kurz definierbare Part of „Human Ressources“.
