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Skulpturen & Objekte mit Sammlerwert auf der ART Karlsruhe 2026

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Wasserköpfe, Hungerhaken, Tanzeinlagen, Körperbewusstsein… Skulpturen, Plastiken, Objekte und vieles mehr…. Kunst mit Sammlerwert auf der ART Karlsruhe 2026

Die Vielfalt ist atemberaubend. Erschlägt den Sammler, der auf der Suche nach Neuem ist, nach Innovativem, nach Etwas, das man in einem Raum, oder davor stellen kann und das zu denken geben soll…….

Vielleicht etwas, das eine Zugehörigkeit zeigen soll, ohne dass man darüber sprechen muss.

Wer sind die klügsten Köpfe? Die besten Händler, die größten Verführer, die heißesten Models, die Schönsten, die Besten, die Klügsten, die Reichsten, die Superlative der Interessantesten eben, die man bewundert, vergöttert, von denen man sich magisch angezogen, verführt, inspiriert und beflügelt fühlt?

Die Kunstschau ART Karlsruhe 2026 hat ein reiches Angebot an Dreidimensionalem im Gepäck.

Die Frage nach der Originalität und Vervielfältigung spielt dabei eine ebenso große Rolle, wie die Suche nach einem Unikat, das es so nur einmal gibt. Vielleicht ist es gerade der Wasserkopf, der einen innehalten lässt, weil er eine Abnorm zeigt, die in der Vergangenheit nicht überlebensfähig war. Heute wiederum quergedacht für eine Besonderheit stehen könnte, die ein Statement ist. Anders zu sein ist keine Schande, sollte kein Handicap sein, und vielleicht ist der überdimensionierte Kopf bei Galerie Leander Rubrecht ein Hinweis darauf, dass man es hier mit dem Kreis der Denker zu tun hat, deren Gedanken und kreativen Ergüsse nicht immer nachvollziehbar sind, vielleicht manchmal zu groß, wie aufgeblähte Gebilde, Wasserköpfe, die in sich zusammenfallen könnten.

Oder anderer Ansatz: Man glaubt an Außerirdische.

Dann schaut man vielleicht beim nächsten Atemzug nach einem UFO. Das muss nicht zwangsläufig extraterrestrisch sein, es reicht, wenn es (ver-)wunderlich ist und vielleicht neu, auf jeden Fall noch nie gesehen. Noch nie zuvor gesichtet.

Die Kunst lädt ein, bei allen Kuriositäten hin und herzudenken, vielleicht darüber zu philosophieren, sich darüber auszutauschen, oder darüber zu diskutieren. Auf jeden Fall zeigt die ART Karlsruhe: Kunst kann Gänsehaut machen. - Kunst ist besonders!

Besonders, wie die kubistischen Expressionen von Andreas Rimpel.

Oder die ägyptischen Pharaonen und Halbgötter aus den Sonnenstaaten des Südens, RAs Götterfeldern entlang des Nils bei Nando Kallweit in seinen Bronzen, präsentiert von der Capital Culture Gallery.

Das Licht, die Sonne, das Spektrum, die Energie des Lebens… ohne das Licht würde es viele Kunstwerke vielleicht nicht geben, deren Inspiration deutlich auf das Spielen mit dem Spektrum des Lichts zurückzuführen ist.

Oder den Spiegelungen von Licht in den unterschiedlichsten Medien, wie vor allem Wasser, wunderbar in Szene gesetzt von Anna Chulkova, mit ihrer Arbeit „Licht", präsentiert von der Galerie Luzia Sassen, wo Badende im Wasser eine zutiefst friedliche Stimmung ausstrahlen, als wäre es das Tor ins Paradies zurück ins Wasser zu gehen, aus dem das Leben kommt. Die Phase , die das Fließen in Gang setzen kann.

Das Fließen fluider Phasen, und die Betrachtung der Phasen, sowie ihrer Übergänge wird immer wieder von Künstlern in Szene gesetzt. Schon die alten holländischen Meister haben sich intensiv mit den Phasenübergängen und dem Spiel der Phasen im Licht auseinandergesetzt. Caspar David Friedrich, und wie viele Künstler haben sich den romantischen Träumen von den Ruhepolen am Wasser hingegeben und Meisterwerke erschaffen, die zum Träumen, wie auch die gemalte Wolkenpoesie von Karen Shaverdyan, die so viel mehr zeigt, als nur den Blick in einen traumhaften Himmel, der zum Hinschauen verführt. Vertreten durch die Galerie Petra Kern.

Die großen Zusammenhänge und das Spiel von Licht und Schatten, von Stoff und Materie, von Bindungen und Verbindungen, von Netzwerken und Verwebungen, wie auch Geweben und Verstrickungen… die Farben, reflektierend, je nach Lichteinfallswinkel, beziehungsweise Eigenfarben der Stoffe, je nach Elementeverteilung und deren Phasen in Materie,…

Vielleicht bekommt man eine Idee vom Alleins bei der Betrachtung der Installation von Elisa Manig bei Jarmuschek + Partner.

Offene Kettenglieder, noch nicht vollendet zum Zweck eines Raupendaseins, oder Kettenfahrzeuges, vielleicht für den irdischen, oder außerirdischen Einsatz bestimmt. - Je nachdem. Vielleicht schon vorgesehen für eine Simulation, oder einen Film, der die Möglichkeiten durchspielen und visualisieren soll.

Offene Kettenglieder, lange vor dem zweckgebundenen Einsatz, aber schon hinweisend auf die Idee, wofür man sie verwenden könnte.

Zur Erkundung oder zum Abbau von Stoffen, für das Erzeugen, das Erwirtschaften und Gewinnen, mit geldwertem Vorteil, oder der Forschung dienend.

Stoffe, die wiederum weitere Möglichkeiten nach sich ziehen. Kreisläufe in Gang setzen können, in denen irgendwann gewebt und vernetzt werden kann. Die alten Gewebe, edelsten Stoffen bzw. Vorhänge gehangen im Wind, von Katharina Schnitzler bei mianki.Gallery geben eine Ahnung davon, wie man immer wieder danach strebt möglichst robuste und lang haltende neue Stoffe zu kreieren, die Zeit überdauern können und transportfähig

sind. Stoffe, die auch über den üblich vorstellbaren Einsatz hinaus verwendet werden können. Vielleicht der Schwerkraft trotzend, wie die Himmelsbagel der Christine Gallmetzer bei ihrer Turmspringerin bei Galerie VON&VON.

Leichtigkeit! – Der Traum vom Fliegen! Die eigene Masse überwindend, ohne die Schwerkraft zu verlieren, vielleicht Sport erleichternd und der eigenen Gesundheit dienlich…

Seit Anbeginn träumt das denkende Wesen Mensch davon die Schwere zu überwinden. Masse so leicht zu machen, dass sie nicht erdrückt. Nicht zerquetscht. Nicht beugt. Nicht zerstört. Und für den Handel leicht tragbar und kostenreduziert maximal gewinnbringend ist.

Leichtigkeit als Zielvorstellung! Jederzeit schnell heb-, beweg-, verrutsch-, verroll-, und verschiebbar. Translatierbar! Transportierbar!

Flugfähig! Die Schwerkraft überwindend.

Vielleicht ist das auch die Kernaussage von Mica Vojtech, der dem Thema Schwerkraft durch kubische Auflasten Gewicht verleiht.

Als wolle er einem weiblichen Backpacker ein Denkmal setzen, der auf nichts verzichten will und es sich dann so schwer macht um Hilfe zu bitten.

Vielleicht ging es auch Maximilian Zschiesche um die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft. Der hängende Elefant, seine Masse, die wirkt als könne sie fließen,… der Künstler war einer der Nominierten des Square Academy Award bei der LBBW, die thematisch den „Digital Traces“ auf der Spur ist.

Bei der Betrachtung von Schwere und Gewicht, kann man vielleicht aus den Digital Traces ableiten und durch KI auslesen und berechnen lassen, was zu welchem Gewicht führt, und was am Ende geändert werden könnte oder sollte, um Gewicht zu reduzieren.

Welche Stoffe reduziert, oder welche umgebenden athmosphärischen Parameter gesteuert werden müssten, um zu erleichtern. - Nicht um jeden Preis, nicht mit allen Möglichkeiten, und schon gar nicht durch absoluten Verzicht auf alles, denn dann endet es vielleicht wie bei Dora Varkonyi bei der ARTHUS GALERIE.

Wo die Masse austrocknet, brüchig wird und Gefahr läuft vom Winde verweht zu werden…. Die Innereien erzählen davon, was alles zerstört würd, incorporate nistet sich ein, was nicht hineingehört und zwitschert vielleicht schon vom Untergang.

Im Körper nistende Vögel? Finken vielleicht? Aufbrüche, Durchbrüche, vertrocknende Haut, zwitscherndes Innenleben,… Sitz der Seele? - Medizinische Relevanz, abstrahiert!

Wer schaut hin? Schaut zu, wie sich Massen entwickeln? Lebendige Massen, mit dem Ziel sie zu optimieren. Für höhere, zumindest besondere Zwecke zu modifizieren. Zu optimieren. Sie entsprechend Talenten und Qualifikationen, Eigenschaften und Vorlieben weiter zu formen und zu bilden.

Modifikation…

Die Kunst spielt all zu gern mit der Idee der Zweckoptimierung, oder auch Zweckentfremdung. Van Ray, dessen „Passion remains“ entfernt an die Profile von Mari Arp erinnert, zeigt sehr deutlich, worauf am Ende alles hinausläuft: Es soll Geld verdient werden.

Überleben ist eine wirtschaftliche Größe. Wer es sich leisten kann bekommt die Möglichkeit gesund alt zu werden, wer nicht, ist vorher aus dem Spiel des Lebens raus. Dem Kreislauf der humanoiden Organoide. - Der wirtschaftlich eingeordnet einfach nur kurz definierbare Part of „Human Ressources“.

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Selbstoptimierung und ihre Folgen…. Bei Betty Schmidt, der Lichtmalerin bekommt man eine Idee davon, wie die Wahrnehmung sich verändern könnte, wenn man unentwegt weitermacht und alles ausprobiert, was möglich ist, Die Künstlerin und Fotografin erschafft Visionen, Ideen von filmischen Spielereien, die ins Überirdische, Metaphysische und Übersinnliche abgleiten. Die Begegnung mit der anderen Seite wird hier sichtbar gemacht, ohne, dass man Gefahr läuft in einen Zeit- oder Raumstrudel hineingezogen zu werden.

Leichtigkeit, Flüchtigkeit, Fliehkraft… Betty Schmidts Arbeit ist Traum und Vision für alle die, die es sehen wollen.

Die Formeln der Leichtigkeit werden von Karina Laru-Naú überliefert. Ihre zauberhaften Wesen, wie flüchtig, wie fliehend, ziehen hinein in die Vision, in der man sich der eigenen Kindheit und Jugend erinnert, als man vielleicht an die Hand genommen wurde und hingeführt wurde zu dem, was man zukünftig an Aufgaben zu erfüllen hatte. Das Leben fand dabei immer nebenher statt. Vielleicht.

Berufung wurde gemacht. Was Mensch dabei zu tragen hat und was ihm so alles zusetzen kann zeigt schlussendlich ein Objekt von Janet Mullarney. Mirroring aus dem Jahre 1998.

Es braucht eigentlich keine weiteren Worte mehr. Damit wäre alles gesagt!

Aber dann kommt doch noch was: MONSTERA in ROT von BUJA und die wild durcheinandergewürfelte Welt der Jugend, die alle alten Regeln aufbricht und den Alten zu denken gibt.

Erst dann folgt das Ende einer Geschichte.

Geneigten Hauptes, wenn das Denken dann all zu schwer wird, bleibt der Wasserkopf neben all den Hungerhaken als stille Mahnung zurück… Nicht alles was kann, sollte ausprobiert werden. Vielleicht einfach nochmal eine Nacht drüber schlafen!

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