Ralf Weber mit der Galerie Année auf der Art Karlsruhe 2026
Schwächezonen (vielleicht vorgearbeitet) und Freiheitsgrade nutzend, fließen Stoffe aus. Fluid als Magma, oder flüchtig als Gas, mit dem Bestreben nach Freiheit und größtmöglichem Abstand zueinander.
Entropisch.
Gasphasig. - Nebulös an der Oberfläche, wenn kondensierend, in feinsten Partikeln, vorausgesetzt die Temperatur stimmt.
Der Flow kann mäandern, wenn das Gefälle nicht mehr groß genug, um zu beschleunigen. Bei Ralf Weber gar vertikal. Nach oben wird der Widerstand geringer.
Ralf Webers Mäander, ist aus einem Black Rock ausgearbeitet! Wie das Negativ einer Gangführung, das auskristallisiert zurückgeblieben ist, nachdem das umgebende
Sediment weggewittert und abgetragen wurde. – Eine Metapher und auch nur als solche zu verstehen.
Mäander kann man berechnen. Simulieren.
Nach gemessener Massenverteilung gegenwärtig genauer denn je. Die Verteilung der Stoffe sind mobilisierbar. Mithilfe der Einstellung des Lichtbrechungswinkels mal mehr, mal weniger sichtbar.
Die Stoffverteilung in Masse pro Raumeinheit, MATERIA, ruhend oder beschleunigt……. Wie wird es im Spektrum des Lichts aussehen?
Tonalit? Monzonit?
Schwarzer Stein, Stein, der auch im Licht keine Farbe zeigt. Alle Farben des Spektrums absorbiert. Nur als poliertes Objekt glänzend reflektierend. Wenn feinst geschliffen und poliert transparent, wenn roh behauen weiß wirkend.
Lichtbrechung und das Chi!
Ralf Webers Arbeiten sind alles in Einem und erzählen die Geschichte der Genesis vom Anbeginn, bis zum Ende, nur in unterschiedlichen Zuständen. Je nach zwischenzeitlichen Einflußnahmen. – Krafteinwirkungen.
Galerie Anée holt mit Ralf Webers Arbeiten das Spiel mit Schwarz und Weiß in den Fokus und präsentiert sie vor Arbeiten von vandeCamp & Heesterbeek
