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Ralf Weber mit der Galerie Année auf der Art Karlsruhe 2026

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Ralf Weber webt nicht, sondern schleift, bohrt, poliert und rückt ins rechte Licht!

Mit Galerie Année ist der Künstler 2026 auf der Art Karlsruhe und präsentiert sein Werk, wie die angeschnittene Sichel des Mondes, schwarz, wie der Beginn einer Mondfinsternis, wenn der volle Mond hinter einem Objekt verschwindet, oder der Schatten der Erde den Mond verdunkelt.

„False de la Lune“ in Lebensgröße ist wie ein Negativ. - Ein Abdruck. - Eine Form, die zum Guss des Positivs vorbereitet ist.

Schwarzer Granit!

Schwarzer Stein!

Black Rock.

Um die Kunst von Ralf Weber zu verstehen muss man vielleicht weiter ausholen und sich mit dem Stein / Gestein an sich beschäftigen.

Stein zum Glänzen bringen, Stein zum Erweichen bringen, Stein erstrahlen lassen…. Die Massen mobilisierend! – Urmaterie seit Anbeginn!

Vielleicht mit Lasertech. - Mit beschleunigtem Licht. - Mit reflektierenden Sensoren.

Gestein mag auf den ersten Blick hart erscheinen, das aber nur in Menschenhand unter atmosphärischen Bedingungen. Werden Druck und Temperatur erhöht, oder kommt zum Chemismus noch etwas hinzu, kann Stein butterweich werden.

Wie Talk, den man einfach so biegen kann, oder Asbest und Serpentinit,… auch Glimmer, den man einfach mit dem Fingernagel ritzen kann. Und nicht jeder Stoff ist gesund. Geschnitten, geschliffen, gebohrt oder poliert.

„Feldspat, Quarz und Glimmer, die vergess´ ich nimmer!“ In welcher Zusammensetzung ist welcher verbaute Naturstein unbedenklich?

Ralf Webers „Ring.Coral“ aus Portugiesischem Marmor zeigt den Anschnitt der Koloniebildner von anno dazumal. Singuläre Rugosa, Hexacorallia, oder in Kolonien zusammenwachsend polygonal. Auskristallisierter Marmor oder in der Tiefe plutonisch aufgeschmolzene Stoffe, Ralf Weber meißelt in Stein! Stein, mobilisiert entlang Störungszonen, aufwallend und der Erdrotation fliehkräftig nach außen folgend, meist nach oben, vulkanisch ausfließend, effusiv, wenn nicht in der Tiefe stecken bleibend, bei vorzeitigem Abbruch der Dynamik der Prozesse. Unterbrechungen, mit folgendem Erstarren zu Stein. - Granit.

Schwächezonen (vielleicht vorgearbeitet) und Freiheitsgrade nutzend, fließen Stoffe aus. Fluid als Magma, oder flüchtig als Gas, mit dem Bestreben nach Freiheit und größtmöglichem Abstand zueinander.

Entropisch.

Gasphasig. - Nebulös an der Oberfläche, wenn kondensierend, in feinsten Partikeln, vorausgesetzt die Temperatur stimmt.

Der Flow kann mäandern, wenn das Gefälle nicht mehr groß genug, um zu beschleunigen. Bei Ralf Weber gar vertikal. Nach oben wird der Widerstand geringer.

Ralf Webers Mäander, ist aus einem Black Rock ausgearbeitet! Wie das Negativ einer Gangführung, das auskristallisiert zurückgeblieben ist, nachdem das umgebende

Sediment weggewittert und abgetragen wurde. – Eine Metapher und auch nur als solche zu verstehen.

Mäander kann man berechnen. Simulieren.

Nach gemessener Massenverteilung gegenwärtig genauer denn je. Die Verteilung der Stoffe sind mobilisierbar. Mithilfe der Einstellung des Lichtbrechungswinkels mal mehr, mal weniger sichtbar.

Die Stoffverteilung in Masse pro Raumeinheit, MATERIA, ruhend oder beschleunigt……. Wie wird es im Spektrum des Lichts aussehen?

In jedem Black Rock sind unterschiedliche Mengen / Massen verteilt. – Heißt was?

„Ein Stein ist ein Stein ist ein Stein.“

So einfach könnte es sein! - Ist es aber nicht – ein Stein ist ein Cluster. Eine Ansammlung verschiedenster Elemente, Moleküle, Ionen, Atome,… und Atome haben Halbwertzeiten. – Verfallszeiten. Am Ende geht alles wieder in die Ewigkeit ein, es ist nur eine Frage der Zeit, so wie sich die Parallelen in der Unendlichkeit schneiden. Perspektivisch, künstlerisch dargestellt, schon heute. In Zeit und Raum hineingedacht, die unendlichen Weiten des Universums, sind Massen alle EINS!

Alles ist Eins, wenn es sich in der Unendlichkeit im Punkt verliert. Dem vielleicht schwarzen Loch. Nach dem Horizont aber geht es weiter.

Welchen Stein hat Ralf Weber benutzt? Woher?

Schwarzer Granit, Tiefengestein, in der Tiefe aufgeschmolzen, vielleicht, oder auch nicht, zum Fließen gebracht, dann wieder erstarrt.

Wenn langsam erstarrend, dann groß kristallisierend, wenn schnell aushärtend, dann obsidianisch amorph, glasartig, oder feinstkristallin auskristallisiert.

Tonalit? Monzonit?

Schwarzer Stein, Stein, der auch im Licht keine Farbe zeigt. Alle Farben des Spektrums absorbiert. Nur als poliertes Objekt glänzend reflektierend. Wenn feinst geschliffen und poliert transparent, wenn roh behauen weiß wirkend.

Lichtbrechung und das Chi!

Ralf Webers Arbeiten sind alles in Einem und erzählen die Geschichte der Genesis vom Anbeginn, bis zum Ende, nur in unterschiedlichen Zuständen. Je nach zwischenzeitlichen Einflußnahmen. – Krafteinwirkungen.

Galerie Anée holt mit Ralf Webers Arbeiten das Spiel mit Schwarz und Weiß in den Fokus und präsentiert sie vor Arbeiten von vandeCamp & Heesterbeek

Es ist wie eine unausgesprochene Aufforderung Kontraste zu erkennen und begreifen, und die Faszination von Allem in Licht zu sammeln.

Mit einem Black Rock zeigt ein Sammler: Er hat verstanden!

Masse und Licht ist nur eine Frage des entsprechenden Winkels und im Winkel steckt Wahrheit und Urkraft, an deren Berechnung sich schon die alten Ägypter abgearbeitet haben.

Vielleicht waren sie darin besser, als so manches Objekt heute, das sich mit einem Minimum an Masse dem Himmel entgegenstreckt.

Die Masse aufrecht zu halten, dafür genügt ein Blick nach oben.

Namen aber sollte man nicht vergeben, sonst wird es kompliziert. Bilder davon machen besser auch nicht, sonst wird es gefährlich.

Ralf Weber ist einer der Skulpteure auf der ART Karlsruhe 2026, der es verdient hat, dass man auch einen zweiten Blick riskiert.

Mit internationalen Ausstellungen von Haarlem bis Taipeh hat man sein Werke längst international auf dem Schirm. Und Galerie Année hat ein glückliches Händchen beim Finden von Schönheit in vollendeter Reinheit!

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