Vita
Bildende Künstlerin
Bloggerin ...und Kunst, begeistert!
Gesundheitsberaterin
Mentaltrainerin
Systemischer Coach
Interior Designerin
Mediengestalterin
Kindergärtnerin
Aus- und Weiterbildungen
Eigene Bilder finden, Kunstgeschichte, Zeichnen, Freie Kunstakademie Frankfurt
Mentaltraining "Thinking into Results", Up-Lift GmbH, Limburg
Interior Designerin, Institut für Innenarchitektur, Köln
Systemischer Elterncoach, Kassler Institut für systemische Therapien und Beratung
Psychologiestudium, Fernuniversität Hagen
Staatl. geprüfte Mediengestalterin, Design digital/print HK Bremen
Staatl. anerkannte Erzieherin, Schwerpunkt: Heilpädagogik, Psychomotorik, Darmstadt
Ausstellungen
12.2025 Ausstellung "Farbspiel" KamÜ (CRELALA Kunst)
03.2025 Menschwerk Babenhausen "geschliffen Gut 2.0"
09./10./11. 2024, Wacker-Fabrik Mühltal, Aufenthalt im Gastaltelier F4 Wacker Kunst
09.2023 Artbox.Project Zürich 5.0, Swissartexpo Zürich
06.2023 Artbox.Project Basel 2.0, Artboxexpo Basel
04.2023 Artbox.Project New York 2.0, New York
12.2022 Artbox.Project Miami 3.0, Miami (Florida)
11.2023 London Contamporary The Line Contemporary Art Space, London
09.2022 Künstlergruppe Art. 2 (1) » Befindlichkeiten « , ARThaus Altheim
09.2022 Venice International Art Fair, Palazzo Bembo, Venedig
08.2022 SWiSS Art EXPO 22, SBB Eventhallen Zürich
08.2022 Jubiläumsausstellung FKF, Galerie Heussenstamm, Frankfurt am Main
03.2019 Künstlergruppe Art. 2 (1) » FRAUENBILDER Stereotyp? « , ARThaus Altheim
11.2019 » Alles um schichtweise « Malerei, eigenart Modedesign, Darmstadt
10.2019 Künstlergruppe Art. 2 (1) » FarbTon « , ARThaus Altheim
09.2018 Künstlergruppe Art. 2 (1), » SATT « Installation Nachbarschaftsgarten NBH, Darmstadt
07-09.2017 » schichtweise Hopper « Schlösschen im Prinz-Emil-Garten, Darmstadt
10.2016 Künstlergruppe Art. 2 (1), » LiebLingsStelle « ARThaus Altheim
03.2016 » schichtweise 2.0 « Schlösschen im Prinz-Emil-Garten, Darmstad
03.2015 Einzelausstellung, » schichtweise « , Atelier M Raum für Kunst, Darmstadt
2004 » Schwebende Pakete « , Ateliergemeinschaft am Güterbahnhof, Bremen
Was treibt die Künstlerin Regina Heiser an ?
Die künstlerische Praxis der Künstlerin bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Abwesenheit, Struktur und Auflösung, Perspektive und naiver Darstellung, gesellschaftlicher Komplexität und ästhetischer Reduktion. In Malerei, Fotografie und Installation verfolgt sie eine interdisziplinäre Herangehensweise, bei der Material, Raum und das Dazwischen in einen offenen Dialog treten.
In ihrer Malerei erforscht sie die Materialität von Farbe und ihre Transformation durch Zeit. Schichtweise trägt sie Farbe auf, nimmt sie wieder ab, verwische sie – stets im Kontext unterschiedlichen Trocknungsgraden. Dieser Prozess folgt einer eigenen inneren Logik – eine Art Mathematik des Farbauftrags - in der Intuition und systemisches Denken ineinandergreifen. Die so entstehenden Bildflächen wirken fragmentarisch, vielschichtig und gleichzeitig flächig. Die Auseinandersetzung mit Farbe und ihrer Komposition, das bewusste, rhythmische Setzen von Schichtungen und Kontrasten. So setzt sich die Künstlerin auch mit der Interpretation von Kunst anderer Künstler auseinander, wie bei der Serie schichtweise Hopper.
Die Arbeiten mit Zeitschriftencovers und Layouts aus dem Genre Mode, Interior Designs und Editorial Designs. Durch abstrahierte Malerei, mit dem Farbauftrag mittels Holzleisten und Rakel und das bewusste Fragmentieren bestehender Kompositionen interpretiert sie klassische Coverbilder neu – als Spiegel und Brechung medialer Ästhetik. Was bleibt, ist eine Ahnung von Oberfläche und Bedeutung, durchzogen von Spuren, Schichten und Brüchen.
Mit der Fotografie rückt Regina Heiser näher an Dinge, Begebenheiten und Zustände heran. Die Kamera dient ihr dabei nicht nur zur Beobachtung, sondern auch zur Verdichtung – von Oberflächen, Räumen und Atmosphären. Ein zentrales Werk ist die fotografische Serie „Faltenwurf“. Hier rückt sie den alten Meistern auf die Falten ihrer Stoffe und nimmt sie in den Focus für einen Ausschnitt und druckt sie auf kleine Alu-Dibond-Träger.
Ein zentrales Werk ist die Serie „leave out“. In Anlehnung an die Ästhetik der Modefotografie lässt sie das zentrale Subjekt, das Model, bewusst weg. Nur ein Schatten bleibt. Der Hintergrund tritt hervor, die Bühne steht leer – und genau darin liegt der Fokus. „leave out“ beschäftigt sich mit dem Weglassen als künstlerischem Prinzip und stellt Fragen nach Repräsentation, Präsenz und Bedeutung.
Die Inspiration zieht die Künstlerin aus der Architektur - sie liebt Midcentury und den Bauhausstil. Aus dem amerikanischen Realismus, der Raumgestaltung, Magazinfotografie, Mode und der Psychologie. Das Arrangement von Farbe und Objekt im Raum übt eine große Faszination auf sie aus und lässt sie immer wieder überrascht zurück, was sie mit den Menschen macht – was sie mit ihr macht. Die Atmosphäre, die Schwingungen, die dabei im Raum entstehen sind, faszinierende Realitäten für sie, denen wir allzu oft keine Bedeutung schenken. Ebenso sind die Atmosphären von Metropolen und Landschaften Teil ihrer Inspiration.
Die Kunst von Regina Heiser ist ein Spiel mit Wahrnehmung und Abstraktion, mit Dichte und Reduktion, mit Reflexion und Absorption – und eine Einladung, das Fehlende als Teil des Ganzen zu begreifen.
LEAVE OUT
Eine Werkserie von Regina Heiser
In ihrer Serie „leave out“ widmet sich Regina Heiser der Kunst des Weglassens. Sie untersucht, wie sich Wahrnehmung verändert, wenn etwas fehlt – wenn Figuren verschwinden, Räume sich leeren und Farbe zur Fläche wird. Das Sichtbare tritt zurück,
um dem Unsichtbaren Raum zu geben.
Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind architektonische, fotografische und interiorbezogene Motive, die sie malerisch neu interpretiert. Dabei löst sie das Motiv aus seinem ursprünglichen Kontext, reduziert es auf wesentliche Strukturen und überführt es in eine neue, abstrakte Sprache. In diesem Prozess entstehen Bildräume, die weder eindeutig real noch vollständig imaginär sind – Schwebezustände zwischen Präsenz und Abwesenheit, Erinnerung und Moment.
Sie interessiert sich für das, was hinter der Fassade liegt – für das Atmosphärische, das Zwischenräumliche, das Nachhallende. Das Weglassen wird dabei nicht zum Verlust, sondern zur Methode der Offenlegung. Indem sie vermeintlich zentrale Elemente entfernt, öffnet sie einen Resonanzraum, in dem Betrachter:innen das Fehlende selbst ergänzen, deuten, spüren.
„Leave out“ lädt dazu ein, die eigene Wahrnehmung zu verlangsamen – auf Stille, Leere und Andeutung als Formen von Bedeutung. Zu spüren, was bleibt, wenn nichts mehr erklärt wird. Und darin – vielleicht – eine tiefere Wahrheit zu entdecken: dass Reduktion keine Beschränkung ist, sondern eine Verschiebung des Blicks: weg vom Offensichtlichen, hin zum Wesentlichen.
Hier finden Sie die Kunstwerke von Regina Heiser bei CRELALA Kunst!
